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11.10.2017

Kevin Vogt: "Das sind meine Jungs"

Kevin Vogt spielt. Immer. Wenn er nicht verletzt ist. In der laufenden Saison verpasste er das Spiel gegen Bayern München, ansonsten aber keine Minute. Vor der Bundesliga-Partie der TSG am Samstag, 14. Oktober, 15.30 Uhr, gegen den FC Augsburg, spricht er über seinen Ex-Klub, die Bundesliga-Pause und das Duell mit dem FCA.

Kevin, du hast mehr als 60 Spiele für den FCA gemacht. Welche Verbindung hast du heute noch zum nächsten TSG-Gegner?

Kevin Vogt: Ich schaue immer noch, was beim FCA so los ist. Das mache ich auch mit dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum so. Aus den Augen heißt nicht aus dem Sinn. Aber der große Kontakt ist nicht mehr da, weil die Spieler aus meiner Zeit in Augsburg eben auch nicht mehr beim FCA sind. Der letzte war Paul Verhaegh, der ja seit dieser Saison in Wolfsburg spielt.

Vor der aktuellen Liga-Pause gab es zwei Niederlagen nacheinander. Wie viel Entäuschung musstest du verarbeiten?

Vogt: Ich bin kein guter Verlierer, weshalb ich die Niederlagen in Ludogorets und Freiburg schon mit in die Pause genommen habe. Zum Glück spiele ich in einer Mannschaft, die in den letzten Monaten nicht so oft verloren hat. Jede Niederlage tut weh. Ludogorets war kein gutes Spiel und auch Freiburg war bitter, aber das kann passieren. Freiburg ist eine gute Mannschaft und die Partien sind auch taktisch immer sehr anspruchsvoll. Man hat uns angemerkt, dass ein paar Körner gefehlt haben. Mit hat es gut getan, nach dem Freiburg-Spiel drei Tage freizuhaben, wegzukommen. So konnte ich durchschnaufen und mal was anderes sehen. Die Akkus sind wieder aufgeladen und ich freue mich, jetzt mit der Mannschaft wieder anzugreifen.

In der ersten Woche der Bundesliga-Pause lag der Fokus in Hoffenheim dann auf der Regeneration. Wie wichtig war die Pause für dich und die Mannschaft?

Vogt: Ich war ein paar Tage in Paris und bin auf andere Gedanken gekommen - das ist wichtig für die Birne. So fällt es jetzt leichter, sich wieder voll zu fokussieren. Noch wichtiger war die Pause für unsere verletzten Spieler. Das waren ja zum Ende des vergangenen Blocks einige. Sie hatten ein bisschen mehr Zeit, gesund zu werden. Nadiem ist wieder bei der Mannschaft, Kerem auch. Serge und Adam sind beispielsweise auf einem guten Weg. Wenn wir alle wieder an Bord haben, sind wir für den kommenden Block an Spielen bestens gerüstet.

Viele Spieler waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs - Sandro Wagner traf zwei Mal, Andrej Kramaric, Steven Zuber und Philipp Ochs auch. Verfolgst du die Spiele der Kollegen?

Vogt: Ich sehe selten ein Spiel über 90 Minuten, aber ich verfolge die Partien natürlich. Das sind meine Jungs. Dem einen oder anderen schreibe ich dann auch mal eine Nachricht. Ich bekomme schon alles mit. Die Jungs haben in großen Teilen richtig abgeliefert. Sie werden mit Selbstvertrauen zurückkommen und das wird uns in den nächsten Wochen auch helfen.

Du hast den nächsten Block schon angesprochen: 22 Tage, sieben Spiele in allen drei Wettbewerben. Mit welchen Zielen gehst du diese Aufgaben an?

Vogt: Mein Ziel ist es, das Maximum rauszuholen. Ich will immer gewinnen, wenn ich auf den Platz gehe und ich habe großes Vertrauen in die Qualität der Mannschaft. Unser Anspruch sind Siege. Wir müssen frisch im Kopf sein und jeder muss auf seinen Körper hören. Wir haben da in den letzten Wochen Erfahrungen gesammelt, die uns helfen werden. Ich blicke auf jeden Fall mit einem Lächeln auf die nächsten Spiele.

Los geht es am Samstag gegen Augsburg, den Tabellensechsten. Wie nimmst du den FCA im bisherigen Saisonverlauf wahr?

Vogt: Sie hatten einen schweren Start, sind im Pokal ausgeschieden und haben am ersten Bundesliga-Spieltag ebenfalls verloren. Danach haben sie sich aber selbst aus dem Loch gezogen und den besten Liga-Start der Klubgeschichte hingelegt. Das ist eine gute Mannschaft mit einem klaren Plan. Sie stehen tief und wollen dann schnell umschalten. Das bisher letzte Duell liegt nicht lange zurück und wir wissen vom 34. Spieltag der vorigen Saison, was auf uns zukommt. Damals standen sie extrem tief, weil sie einen Punkt brauchten, um die Relegation sicher zu vermeiden. Ganz so defensiv erwarte ich sie am Samstag nicht.

Bleibt die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena am Samstag eine Festung?

Vogt: Davon gehe ich aus. Wir sind zu Hause eine Macht. Es gibt keine Mannschaft, die sich freut, wenn sie nach Hoffenheim muss. Wir haben auch die ganz Großen der Liga geschlagen und haben zu Hause mit unseren Fans im Rücken eine noch etwas breitere Brust. Wir wollen und werden auftreten wie immer - dann bin ich sehr optimistisch, dass wir auch Augsburg schlagen. Wir haben in unserer Arena einen Lauf und da muss erst mal jemand kommen, der uns schlägt. Wir sind aus guten Gründen vor unseren Fans so lange ungeschlagen. Ich freue mich auf das Spiel.

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