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20.09.2017

Stimmen nach #M05TSG: "Ein ganz toller Sieg für uns"

Das sagten Spieler und Trainer nach dem 3:2-Sieg der TSG am 5. Bundesliga-Spieltag bei Mainz 05.

Julian Nagelsmann: Das war ein verrücktes Spiel. Wir sind in den ersten Minuten mit dem erwarteten, aber doch sehr schwer zu verteidigenden Pressing nicht zurecht gekommen. Da sind wir nach Ballgewinn nicht aus der tiefen Situation raus gekommen. Latza macht das 0:1 stark; es ist nicht das erste Tor, das er so erzielt. Dann kam das schnelle 0:2. Da musste ich auf der Bank schon an die vergangene Saison denken. Danach hatten wir ein paar ordentliche Momente, bei denen der letzte Pass fehlte. Beim 1:2 war er dann da. Nach der Pause war es wenig Taktik, sondern ein Spiel mit offenem Visier. Mainz hatte da die besseren Chancen. Sie haben ein tolles Spiel gemacht und können heute auch gewinnen. Wir haben aber auch schönen Fußball gespielt. Am Ende ist es ein Lucky Punch. Deshalb haben wir gewonnen. Wir hatten das glückliche Ende auf unserer Seite.

Sandro Schwarz: Die ersten 20 Minuten waren auf sehr hohem Niveau. Dass Hoffenheim dann irgendwann eine gute Phase hat, war klar. Nach dem 1:2 haben wir etwas den Faden verloren und konnten nicht mehr so nach vorne verteidigen. Kurz vor der Halbzeit bekommen wir dann durch einen Standard das 2:2. Nach der Pause war es ein Spiel mit sehr hohem Tempo. Ich denke, wir hatten die klareren Möglichkeiten. Das dritte Gegentor ist sehr unglücklich. Es ist frustrierend, weil das Ergebnis in keiner Relation zur Leistung steht. Diesen Frust müssen wir ab morgen mit Blick auf das Spiel gegen Hertha BSC freisetzen.

Mark Uth: Das sechste Tor gegen Mainz ist eine schöne Sache. Mainz scheint mir zu liegen. Wir sind ganz schlecht reingekommen und haben uns gleich zwei Tore gefangen. Wir sind dann erst aufgewacht. Schön, dass wir am Ende gewinnen. Wir wussten, wie Mainz anfangen würde, aber wir konnten es nicht verhindern. Das 2:2 vor der Halbzeit war sehr wichtig. Insgesamt war das ein geiles Spiel. Es war nach der Pause ein 50-50-Spiel. Deshalb ist er Sieg auch ein bisschen glücklich, aber wir hatten eine große Moral nach den vielen Spielen der vergangenen Wochen.

Sandro Wagner: Wir sind froh, dass wir das Ding so spät drehen konnten. Zum Glück ist uns das gelungen. Was uns nicht gelungen ist, sind die ersten 20 Minuten. Wir wussten wie Mainz beginnen würde und wollten da voll dagegenhalten. Das hat wie in der vergangenen Saison nicht geklappt. Das kann ich mir nicht erklären. Aber wir fallen dann nach dem 0:2 nicht auseinander, weil wir an uns glauben, wissen welche Qualität wir haben und sicher sind, dass wir vorne Tore machen. Es war brutal anstrengend, das Spiel zu drehen.

Kevin Vogt: Wir haben die ersten 20 bis 25 Minuten verschlafen. Wir waren gut eingestellt, haben aber einfache Fehler gemacht und Mainz zum Tore schießen eingeladen. Danach haben wir das Spiel in die Hand genommen und Struktur reinbekommen. Dennoch kann Mainz auch noch das dritte Tor vor der Pause machen. Das 2:2 von Sandro war ein ganz wichtiger Moment so kurz vor der Pause. Nach der Pause haben wir guten Fußball gespielt. Es gab am Ende wieder Chancen auf beiden Seiten. Für uns ist das ein ganz toller Sieg, über den wir uns extrem freuen. Wir haben große Moral bewiesen.

Danny Latza: Die ersten 20 Minuten waren überragend. Hoffenheim war überhaupt nicht im Spiel. Danach waren wir nicht mehr so konsequent und bekommen die Gegentore. Dennoch hatten wir vor der Pause die Chance zum 3:1 oder 4:1. Am Ende müssen wir zumindest einen Punkt mitnehmen. Wir hatten gute Chancen und haben gut gespielt, stehen aber ohne Punkte da.

Rene Adler: Wir müssen uns die Niederlage selbst ankreiden. Wir können den Sack schon vor der Pause zumachen. Bei den Gegentoren haben wir geschlafen. Das ging viel zu einfach. Das müssen wir ganz klar ansprechen. Zwei Tore in einem Heimspiel sollten reichen, um zu gewinnen. Wir müssen in der Defensive ansetzen und anfangen zu verteidigen. Wir sind nach dem 2:0 nicht mehr vorne drauf und marschiert. So geht es nicht. Im Fußball geht es nicht um die Leistung, sondern um die Punkte.

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