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PROFIS
03.08.2017

#DASERSTEMAL - Mögliche TSG-Gegner in den CL-Playoffs

Die dritte Qualifikationsrunde für die Champions-League-Saison 2017/18 ist gespielt. Die Playoffs stehen an. Die TSG steigt ein und kann sich in zwei Partien für die "Königsklasse" qualifizieren. Am Freitag, 12 Uhr, entscheidet das Los in Nyon, auf wen die TSG in Hin- und Rückspiel trifft. Eines ist klar: ein leichtes Los wird es nicht geben. Die möglichen Gegner hören auf klangvolle Namen – FC Liverpool, FC Sevilla, SSC Neapel, ZSKA Moskau und Sporting Lissabon. achtzehn99.de stellt die Teams vor.

Alexander Rosen, Direktor Profifußball bei der TSG, schaut trotz der großen Namen im Lostopf mit großer Vorfreude auf die Spiele in den Champions-League-Playoffs: "Wir stellen keine Warnung vor die Freude. Das internationale Geschäft ist eine Belohnung und keine Belastung. Wir wollten dahin, haben ein Jahr alles dafür getan und jetzt freuen wir uns darauf. Natürlich haben wir alle den notwendigen Respekt vor der Herausforderung und den Gegnern, aber ich habe großes Vertrauen in unser Trainerteam, in unsere Mannschaft und in den ganzen Klub."

Die Teams auf einen Blick

FC Liverpool

Der Klub

Einem Titel jagen sie in Liverpool seit Jahren vergeblich hinterher. Die nationale Konkurrenz aus Manchester und London war in den vergangenen Spielzeiten zu stark für die "Reds". Daran änderten auch die Ankunft des ehemaligen TSG-Profis Roberto Firmino sowie Trainer Jürgen Klopp nichts. Dennoch gehört das Team von der Anfield Road, an der die Fans bei jedem Heimspiel "You'll never walk alone" anstimmen, zum englischen und europäischen Fußball-Adel. 18 englische Meisterschaften, fünf Erfolge im Europapokal der Landesmeister beziehungsweise der Champions League und drei Triumphe im UEFA-Pokal sprechen eine deutliche Sprache. Liverpool ist ein Schwergewicht mit großer Geschichte.

Die Stars

Philippe Coutinho, Roberto Firmino, Sadio Mane, Adam Lallana

Die Saison 16/17

Platz vier belegte das Team von Jürgen Klopp in der vergangenen Saison in der Premier League. 76 Punkte aus 38 Partien entsprechen einem Schnitt von zwei Zählen pro Partie. Keine schlechte Bilanz, aber dennoch ein weiter Weg ganz an die Spitze. Schon Tottenham auf Rang zwei der Tabelle brachte es auf 86 Punkte, Meister Chelsea holte gar 93 Zähler. Im FA Cup war in der vierten Runde Schluss - die Wolverhampton Wanderers beim 1:2 an der Anfield Road zu stark. International war das Team nach Platz acht in der Saison 2015/16 nicht vertreten.

FC Sevilla

Der Klub

In Spanien gibt es die großen Drei - Real & Atletico Madrid, sowie der FC Barcelona. Danach kommt der FC Sevilla. Der Klub aus Andalusien hat sich in den vergangenen Jahr vor allem auf internationaler Ebene in den Vordergrund gespielt. Mit Nachdruck. 2014, 2015 und 2016 holte das Team den Titel in der Europa League. Trainer Unai Emery führte den Klub zu diesen Erfolgen und wechselte im Anschluss zu Paris Saint-Germain. Seit 2001 spielt Sevilla in der Primera Division. Seither beendete der Klub keine Saison schlechter als Tabellenplatz 9.

Die Stars

Sergio Rico, Steven N'Zonzi, Ever Banega, Nolito, Jesus Navas

Die Saison 16/17

In der Liga belegte Sevilla zum Ende der Vorsaison Rang vier und festigte somit den Ruf als vierte Kraft im spanischen Fußball. In der Copa del Rey musste Sevilla im Achtelfinale nach zwei Partien Real Madrid gratulieren. In der Champions League setzte sich der Klub in einer Gruppe mit Juventus Turin, Dinamo Zagreb und Olympique Lyon durch und erreichte das Achtelfinale. Hier kam das Aus nach zwei Partien gegen den englischen Vertreter Leicester City.

SSC Neapel

Der Klub

Der SSC Neapel ist im Süden Italiens eine Institution. Der Klub, der seine Heimspiele im Stadio San Paolo austrägt, schafft es immer wieder, den Großen Klubs aus dem Norden des Landes (Juventus Turin, AC Mailand, Inter Mailand) Paroli zu bieten. Zuletzt gwann das Team in der Saison 2013/14 den italienischen Pokal. Ende der 80er Jahre erlebten die "Azzurri" ihre größte Zeit und holten zwei Mal den Titel in der Serie A. Diese Erfolge sind mit einem Namen untrennbar verbunden - Diego Maradona. Der argentinische Weltstar spielte sieben Jahre bei "Napoli" und prägte den Klub wie niemand zuvor oder danach. Die meiste Zeit an seiner Seite, der Brasilianer Careca. Maradona ist mit 115 Toren der beste Torjüger der Klubgeschichte. Noch...

Die Stars

Kalidou Koulibaly, Allan, Marek Hamsik, Lorenzo Insignie, Dries Mertens

Die Saison 16/17

Marek Hamsik ist auf den Spuren der "Hand Gottes". Der slowakische Nationalspieler spielt seit 2007 in Neapel und hat sich dort zum Superstar entwickelt. 113 Tore hat er bisher für den SSC erzielt. Maradona ist nicht mehr weit ... In der laufenden Saison wird sich Hamsik zum Rekordtorschützen des Klubs krönen. In der Vorsaison trug er in der Liga zwölf Tore zum Erreichen von Platz drei bei. Elf weitere Tore bereitete der offensive Mittelfeldspieler vor. Im Pokal zog das Team aus Neapel ins Halbfinale ein, wo Juventus Turin in zwei Spiel zu stark war. Auch in der "Königsklasse" scheiterte die Mannschaft an einem ganz Großen des europäischen Fußballs: Real Madrid war im Achtelfinale eine Nummer zu groß. Zuvor hatte sich das Team in einer Gruppe mit Kiew, Benfica und Besiktas durchgesetzt.

ZSKA Moskau

Der Klub

Die vergangenen sieben Meisterschaften in Russland gingen allesamt an ZSKA, Spartak Moskau oder Zenit St. Petersburg. ZSKA konnte sich den Titel in dieser Zeit drei Mal sichern - 2013, 2014 und 2016. Den Pokal gewann der Klub zuletzt 2013. Zudem war der 1911 gegründete Klub in seiner langen Geschichte sieben Mal russischer Meister und fünf Mal russischer Pokalsieger.

Die Stars

Igor Akinfeev, Alan Dzagoev, Mario Fernandes

Die Saison 16/17

ZSKA beendete die Saison 2016/17 in der russischen Liga auf Rang zwei, sieben Punkte hinter Meister Spartak. Auf Rang drei - St. Petersburg. Diese drei Klubs bestimmen den russischen Fußball seit Jahren. Darüber hinaus ging Moskau in der Champions League an den Start. In einer Gruppe mit dem AS Monaco, Bayer Leverkusen und Tottenham Hotspur reichte es allerdings mit nur einem Sieg lediglich zu Rang vier. Im nationalen Pokal kam das Aus in Runde 5 bei Enisey Krasnoyarsk.

Sporting Lissabon

Der Klub

Sporting gehört in Portugal zu den großen Drei - neben dem FC Porto und Stadtrivale Benfica. 22 Mal holte das Team die nationale Meisterschaft, 16 Mal den Sieg im Landespokal. Auf einen Meistertitel wartet Sporting nun aber noch seit 2002. Benfica und Porto haben Sporting seit der Jahrtausendwende den Rang abgelaufen und machen den Titel seither quasi unter sich aus. Zu wenig für einen Klub, bei dem unter anderem Luis Figo, Nani, Ricardo Quaresma und natürlich auch Cristiano Rolando aktiv waren. Der heutige Superstar von Real Madrid wurde in der Sporting-Jugend ausgebildet, wechselte aber nach einer Saison bei den Profis zu Manchester United.

Die Stars

Rui Patricio, Fabio Coentrao, William Carvalho, Adrien Silva, Bas Dost

Die Saison 16/17

Sporting musste sich in der vergangenen Spielzeit mit Rang drei begnügen - natürlich hinter Benfica und dem FC Porto. Zwölf Punkte fehlten auf den Stadtrivalen und Meister nach 34 Spieltagen. Auch im Pokal konnte Sporting keine Trophäe zur Sammlung hinzufügen. GD Chaves war im Viertelfinale beim 0:1 zu stark. In der Champions League ereilte den Klub dasselbe Schicksal wie Moskau. Aus in der Vorrunde. Rang vier. Borussia Dortmund, Real Madrid und Legia Warschau waren zu stark für die Portugiesen.

Den Live-Stream zur Auslosung gibt es am Freitag ab 12 Uhr hier >>

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