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08.06.2017

"Kicker"-Rangliste - TSG-Defensive überragt

Nach jeder Halbserie veröffentlicht das Fußball-Fachmagazin "Kicker" seine "Rangliste des deutschen Fußballs". Bewertet werden im Sommer 2017 nur die Leistungen eines Spielers in der zurückliegenden Rückrunde. Für das zweite Halbjahr der Saison 2016/17 wurde die Liste für die Positionen Torhüter, Innenverteidigung und Außenbahn defensiv am Donnerstag veröffentlicht - mit etlichen TSG-Profis.

Bei den Torhütern ist die Nummer 1 der TSG, Oliver Baumann, auf Platz sieben in der "Internationalen Klasse" vertreten. Die "Kicker"-Redaktion schreibt über den 27 Jahre alten TSG-Keeper unter der Überschrift "Der Stabile" folgendes: "Für Hoffenheim war er nicht nur der gewohnt sichere Rückhalt, sondern gewann der TSG auch etliche Spiele. Hinter dem Leistungssprung von Oliver Baumann steckt die Entwicklung eines Torhüters, der in der so erfolgreichen Saison an Stabilität zulegte. Verbessert in der Fußarbeit, wurde er beim Tabellenvierten auch zum wichtigen Faktor für den Spielaufbau."

Bei den Innenverteidigern sind gleich drei Hoffenheimer in der Liste vertreten - Niklas Süle, Benjamin Hübner und Kevin Vogt. Dabei schaffte Süle den Sprung in die "Internationale Klasse". Der "Kicker" sieht ihn in der abgelaufenden Rückrunde auf Rang zwei auf dieser Position. Lediglich Mats Hummels wird höher eingestuft. Auf Rang vier "Im weiteren Kreis" folgt Benjamin Hübner. Ebenfalls "Im weiteren Kreis" steht Kevin Vogt - er schafft den Sprung auf Rang elf. Die komplette etatmäßige Dreierkette der TSG schafft es also auf die Liste.

Der "Kicker" über Benjamin Hübner: "Im zweiten Halbjahr war er für die TSG unverzichtbar. Im Vergleich zu Süle denkt er wesentlich defensiver und glänzt weniger durch spielerische Elemente oder starke Pässe. Dafür besticht der frühere Ingolstädter als extrem starker Zweikämpfer. Deshalb führt er den "weiteren Kreis" an." "Abwehr-Experte" Jürgen Kohler sieht Süle, der zur neuen Saison zum FC Bayern München wechselt, sogar noch besser. "Aus meiner Sicht gehört Niklas Süle an die Spitze. Er hat immer gespielt, war über das gesamte Halbjahr überzeugend und ein Garant für den Aufschwung der TSG Hoffenheim. Er ist sehr robust und zweikampfstark, allerdings hat er aufgrund seiner Statur Nachteile im Antritt. In der Liga war er für mich der konstanteste und beste Innenverteidiger." Ein großes Lob des Weltmeisters von 1990.

Zuber schafft den Sprung

Auch auf der "Außenbahn defensiv" wird ein Hoffenheimer gelistet - Steven Zuber. Er schafft es in den "weiteren Kreis" und auf Rang sieben auf seiner Position. Das Fachmagazin nennt den Schweizer, den sein Trainer Julian Nagelsmann zu den "besten Außenverteidigern der Liga" zählt, den "Spiegelverkehrten". Zuber müsse bei der "TSG als Rechtsfüßer auf der linken Seite ran - und das auch noch als Außenverteidiger". Weiter schreibt die Redaktion: "Gelernt hat der Schweizer Nationalspieler sein Handwerk in der Offensive. Trotzdem zeigte er große defensive Stabilität, im Spiel nach vorne setzte er zudem wichtige Akzente (zwei Tore, vier Assists). Da die TSG mit Dreierkette agiert, kann er weit aufrücken."

Pavel Kaderabek schaffte im Vergleich zur vergangenen Rangliste nach der Hinrunde den Sprung in die Liste nicht. Seine Leistungen hatten damit nichts zu tun. Er kam, von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen, lediglich auf sieben Spiele im Bewertungszeitraum und stand somit gar nicht zur Wahl. "Kicker"-Experte Thomas Berthold schreibt: "Hoffenheims Steven Zuber zeigt einen dynamischen Vorwärtsdrang und ein gutes Zweikampfverhalten - genauso wie Pavel Kaderabek auf der anderen Seite." Das heißt dann wohl - zwei Spiele mehr für Kaderabek in der Rückrunde und er würde auch auf dieser Liste stehen.

Die Listen für die übrigen Positionen werden in der kommenden Woche vom "Kicker" veröffentlicht.

Modus

Der "Kicker" bewertet die besten Spieler einer Halbserie und teilt sie auf ihren Positionen in die Kategorien "Weltklasse", "Internationale Klasse", "Im weiteren Kreis" und "Blickfeld" ein. Das Ranking erscheint zwei Mal im Jahr. Um in die Liste aufgenommen zu werden, muss ein Spieler im Bewertungszeitraum (Januar bis zum Champions-League-Finale) mindestens neun Pflichtspiele absolviert haben. Ein Spieler wird auf der Position gelistet, auf der er am häufigsten gespielt hat. Das Potenzial eines Spielers oder vergangene Leistungen außerhalb des Bewertungszeitraums spielen bei der Beurteilung keine Rolle.

Die TSG-Abwehr: Im Angriffsmodus >>

 

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