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U23
16.02.2017

Mit gutem Gefühl in die Restrückrunde

Am Sonntag (14 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim) geht es für die U23 in der Regionalliga Südwest gegen den 1.FC Kaiserslautern II endlich wieder um Punkte. Hinter der Mannschaft von Trainer Marco Wildersinn liegt eine fünfeinhalbwöchige Vorbereitungszeit, die zwar nicht reibungslos verlief, aber dennoch optimistisch stimmt, wie der Chefcoach im Gespräch mit achtzehn99.de erklärt.

Marco Wildersinn über…

 

…die Wintervorbereitung

"Trotz einiger krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle haben wir gut gearbeitet. Auch das Wintertrainingslager im Schwarzwald war ein Erfolg: Als Team mal zwei, drei Tage zusammen zu sein und auch mal etwas Anderes als Fußball zu machen, tat uns gut. Von daher hat sich die Entscheidung gegen ein Trainingslager im Süden mitsamt den Reisestrapazen bewährt."

…die Testspiele

"Von unseren vier Spielen haben wir drei gewonnen (7:2 gegen SG Heidelberg-Kirchheim, 5:0 gegen Neckarsulmer SU und 1:0 gegen SpVgg Greuther Fürth II, Anm. d. Red.) und eines verloren (1:2 gegen Wacker Burghausen). Auch wenn die Ergebnisse zweitrangig sind: Mit dem Spiel gegen Burghausen war ich nicht zufrieden. Gegen Kirchheim und Fürth war die Leistung aber okay. Insgesamt wollten wir vor allem unsere Spielidee verfestigen und ein paar neue Sachen ausprobieren. Wir können nun mit einem guten Gefühl ins erste Spiel gehen."

…den Teamgeist

"Der hat bei der aktuellen Mannschaft von Anfang an gut gepasst, was auch damit zusammenhängt, dass sich viele schon aus der U19 kennen. Wenn es dann auch noch sportlich läuft, hilft das für den Teamgeist natürlich zusätzlich weiter. Selbst zwischen Spielern, die auf der gleichen Position spielen, habe ich nie das Gefühl, dass es über den normalen, gesunden Konkurrenzkampf hinausgeht."

…die Entwicklung seiner jungen Spieler

"Natürlich erwarte ich gerade von den ganz jungen Spielern, dass sie sich im Laufe der Saison stetig verbessern. Das passiert normalerweise automatisch, weil sie sich eben erst an die Liga und den Erwachsenenfußball gewöhnen müssen. Eine Selbstverständlichkeit ist es aber nicht, wie wir zum Ende der Hinrunde gesehen haben. Da haben dann Leistung und Ergebnisse nicht mehr so gestimmt."

…die Winterwechsel

"Mit Nicólas Sessa, Robert Janicki und Bahadır Özkan haben uns drei offensive Mittelfeldspieler verlassen. Zudem wird uns auch Barış Atik (an Sturm Graz verliehen, Anm. d. Red.) fehlen, aber wir werden das als Mannschaft kompensieren. Mit Prince Osei Owusu haben wir zudem einen Stürmer hinzubekommen, der uns vorne noch mehr Durchschlagskraft bringt."

…Spieler, die auf sich aufmerksam gemacht habe

"Generell muss ich sagen, dass die Spieler, die im vergangenen Jahr noch etwas hintendran waren, nun näher an die vermeintlichen Stammspieler herangerückt sind, wodurch der ganze Kader leistungsmäßig enger zusammengerückt ist. Beispielhaft sind dafür Patrick Kapp und Kevin Ikpide zu nennen, die die gesamte Vorbereitung wirklich sehr gut durchgezogen haben."

…die tabellarische Situation

"Natürlich ist es ärgerlich, wenn man sieht, wie lange wir Kontakt zu den Spitzenplätzen hatten und dass wir den zum Ende des Jahres etwas haben abreißen lassen (aktuell 13 Punkte Rückstand auf Rang zwei, Anm. d. Red.). Aber einen der beiden ersten Plätze zu erreichen, ist sowieso extrem schwierig. Dass unser junges Team dauerhaft mit solch konstanten Mannschaften wie Waldhof oder Elversberg mithält, kann man einfach nicht erwarten. Dennoch ist es natürlich unser Ziel, auch in den verbleibenden Spielen konstant zu punkten."

…den nächsten Gegner Kaiserslautern

"Die Spiele gegen den FCK waren in der Vergangenheit immer sehr eng. Das erwarte ich auch am Sonntag wieder. Im Hinspiel haben wir kurz vor Schluss noch den Ausgleich kassiert. Das ist noch in den Köpfen und uns genug Ansporn, um diesmal die drei Punkte einzufahren."

 

TSG 1899 Hoffenheim II – 1.FC Kaiserslautern II
Sonntag, 19. Februar, 14 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

 

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