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U23
25.11.2016

Wildersinn-Truppe gegen kompakte Wormser

Eine Woche nach der ärgerlichen Niederlage im Spitzenspiel gegen Waldhof Mannheim möchte die U23 der TSG am Samstagnachmittag mit einem Sieg bei Wormatia Worms wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Der Kontakt zur Spitzengruppe ist trotz der ersten Niederlage nach zuvor neun ungeschlagenen Spielen immer noch da.

So bitte die knappe Niederlage gegen einen zugegeben richtig starken SV Waldhof auch war, von einem entscheidenden Rückschlag im Rennen um einen der ersten beiden Plätze zu sprechen, wäre übertrieben. Spitzenreiter SV Elversberg ist zwar mit nun neun Punkten Vorsprung auf die TSG etwas enteilt, doch zum auf Rang zwei liegenden 1.FC Saarbrücken sind es nur drei Punkte für „Hoffe zwo“.

Dementsprechend gut hat die Mannschaft von Trainer Marco Wildersinn auch die vierte Saisonniederlage weggesteckt. „Das hat keine Spuren hinterlassen. Wir haben gegen Waldhof gesehen, dass bei uns noch ein bisschen was gefehlt hat, und daran arbeiten wir jetzt“, sagt Wildersinn. Dass alle vier Niederlagen der aktuellen Spielzeit gegen direkte Konkurrenten (Elversberg, Saarbrücken, Steinbach und Mannheim) passiert sind, zeigt, dass die Tabelle derzeit nicht lügt. Schließlich rangieren eben jene vier Teams vor der TSG.

Geigers Last-Minute-Tor im Hinspiel

Ein dem Leistungsniveau entsprechender Tabellenplatz steht derzeit nach Ansicht von Wildersinn auch für die Wormatia zu Buche, die aktuell Neunter ist. Bei vier Punkten Vorsprung auf den ersten potenziellen Abstiegsplatz geht der Blick in Worms jedoch eher nach unten. Dazu beigetragen hat eine Negativserie von sieben Spielen ohne Sieg, die erst am vergangenen Wochenende durch einen 3:1-Erfolg gegen die U23 des VfB Stuttgart durchbrochen wurde.

Das Hinspiel im Dietmar-Hopp-Stadion ging durch einen Last-Minute-Treffer von Profi-Leihgabe Dennis Geiger mit 1:0 an die TSG. Aus dieser Partie sowie aus vielen anderen engen Duellen wissen Wildersinn und sein Team, mit was für einem Gegner sie es am morgigen Samstag zu tun bekommen. „Das ist eine gestandene Mannschaft, die über viel Qualität verfügt, was sich gerade erst bei deren Sieg gegen den VfB gezeigt hat.“ Mut machen sollten der TSG jedoch die letzten Ergebnisse gegen Worms. So gingen die vergangenen vier direkten Vergleiche allesamt an die Kraichgauer.

Mehrere Ausfälle in der Defensive

Bei dem Wormser Torverhältnis von 19:19 nach 20 Spielen liegt auf der Hand, wo die Mannschaft von Steven Jones ihre Stärken und Schwächen hat. Schließlich stellt sie die viertbeste Defensive (nur Elversberg, Waldhof und die TSG haben weniger Gegentreffer kassiert) aber auch die zweitschlechteste Offensive (nur Koblenz hat weniger Tore erzielt) der Liga. „Sie stehen sehr kompakt und spielen taktisch diszipliniert und gut gegen den Ball“, sagt Wildersinn, der jedoch auch die Offensivqualitäten der Wormatia kennt. „Vorne sind sie schon auch gefährlich, denn mit Florian Treske haben sie immerhin einen langjährigen Regionalliga-Torjäger in ihren Reihen.“

Personell drückt bei der TSG in der Defensive ein wenig der Schuh. Luca Dähn (Knie) und Jannik Dehm (Krankheit) fallen weiterhin aus. Außenverteidiger Robin Szarka ist gelbgesperrt, und die beiden Stammkräfte in der Vierer-Abwehrkette, Alexander Rossipal und Stefan Posch sind angeschlagen und momentan noch fraglich für den Auftritt an der Alzeyer Straße in Worms. Ob es personelle Verstärkungen aus dem Erstligakader gibt, entscheidet sich erst kurzfristig.

 

VfR Wormatia 08 Worms – TSG 1899 Hoffenheim II
Samstag, 26. November, 14 Uhr, EWR-Arena, Worms

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