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25.09.2016

Die Stimmen zum Spiel gegen Schalke 04

Das sagten die Beteiligten nach dem 2:1 der TSG im Heimspiel gegen Schalke 04.

Julian Nagelsmann: Nach dem frühen Gegentor sind wir ganz gut in die Partie gekommen. Ab und an hat uns beim Spiel über die Flügel die Tiefe gefehlt - deshalb sind wir nicht zu vielen klaren Chancen gekommen. Das 1:1 haben wir sehr gut herausgespielt - über sechs, sieben Stationen und mit einer sehr guten Flanke. Das 2:1 machen wir nach einer guten Balleroberung und gehen so mit der Führung in die Pause. Dass Schalke dann mehr macht, war klar. Wir haben Räume bekommen. Grundsätzlich müssen wir das Spiel früher entscheiden. Da waren sechs, sieben große Konterchancen, die wir nicht gut ausspielen. Dass es in den letzten fünf Minuten zittrig wird, ist auch klar. Letztlich haben wir aber - so denke ich - verdient gewonnen.

Markus Weinzierl: Wir sind so in die Partie gekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Leider hat uns die Führung keine Sicherheit gegeben. Wir haben bei beiden Gegentoren mitgeholfen. Vor dem ersten Tor lassen wir die Flanke zu und in der Mitte stimmt die Zuordnung nicht. Zwischendurch hätten wir auch in Führung gehen können. Huntelaar trifft per Kopf den Pfosten. Beim zweiten Tor verlieren wir den Ball im Spielaufbau - das müssen wir im ersten Drittel vermeiden. In der zweiten Halbzeit hätten wir wohl einen Elfmeter bekommen müssen. Wir haben einen schlechten Lauf, da kommt dann vieles zusammen. Die Mannschaft hat aber auch nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.

Kerem Demirbay: Wir haben heute verdient drei Punkte geholt. Damit können wir natürlich zufrieden sein. Vor dem Tor habe ich den Kopf oben gehabt und den richtigen Moment für den Pass gefunden. Ich wollte den genau so und manchmal braucht man auch ein bisschen Glück in solchen Situationen. Lukas konnte den Ball zum Glück reinschieben - erst ist super mitgelaufen.

Andrej Kramaric: Wir haben aus den Spielen gegen Leipzig und Darmstadt gelernt und endlich drei Punkte geholt. Das macht uns alle glücklich. Das ist aber nur der Anfang. Wir haben noch viel vor und viele Spiele vor uns. Wir müssen so weitermachen. Mit meinen Tor bin ich glücklich - mit dem Kopf treffe ich nicht so oft. Ich denke, der Ausgleich war wichtig. Danach haben wir besser Fußball gespielt. Endlich können wir mal feiern, aber nicht lange, dann müssen wir uns auf Ingolstadt vorbereiten.

Sebastian Rudy: Wir haben versucht, bis zum Ende Fußball zu spielen. In der zweiten Halbzeit hatten wir viele Konterchancen. Da müssen wir früher den Deckel drauf machen. Wir haben alle alles gegeben. Es war heute sehr anstrengend, aber ich denke, wir haben alle eine starke Leistung gezeigt.

Benedikt Höwedes: Solche Gegentore dürfen wir uns auf diesem Niveau nicht erlauben. Die Mannschaften in der Bundesliga sind alle gut genug, um das zu bestrafen. Die Niederlage haben wir uns selbst eingebrockt. Auch die Mentalität blieb irgendwann auf der Strecke. Wir haben viele blöde Fehler gemacht und unsere Chancen nicht genutzt - so kann man kein Spiel gewinnen. Ich fühle mich aktuell total leer.

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