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11.08.2016

Süle & Toljan "verlängern" in Rio - DFB-Elf im Viertelfinale

Niklas Süle und Jeremy Toljan stehen im Viertelfinale des olympischen Fußballturniers in Rio. Zwei Unentschieden und ein Sieg in der Gruppenphase reichten der DFB-Auswahl zum Erreichen der nächsten Runde.

Trainer Horst Hrubesch baute in allen drei Vorrundenspielen auf die beiden Hoffenheimer. Niklas Süle fand seinen Platz in der Innenverteidigung, Jeremy Toljan agierte als Außenverteidiger.

Assist von Süle

Im ersten Spiel traf Deutschland auf die mexikanische Auswahl, den amtierenden Olympiasieger. Offensiv eingestellt erarbeiteten sich die Deutschen einige Torchancen, auch Süle hatte eine gute Möglichkeit. Bei seinem Schuss aus spitzem Winkel fehlten nur wenige Zentimeter zum Torerfolg.

Nach der Pause hatte Mexiko den besseren Start und ging durch einen Kopfball von Oribe Peralta in Führung (52.). Zwei Minuten später gelang den Deutschen schon der Ausgleich. Steilpass Süle, Abschluss Serge Gnabry, Tor Deutschland. Die Freude über den Ausgleich hielt nicht lange an, denn Mexiko erzielte erneut die Führung (61.). Aber auch darauf hatte die deutsche Elf eine Antwort, der Dortmunder Matthias Ginter traf per Kopf zum leistungsgerechten 2:2.

Krimi gegen Südkorea

Ein Remis gab es für Süle und Co. auch im zweiten Gruppenspiel gegen Südkorea. Sechs Tore, drei auf jeder Seite. Gnabry und Davie Selke schossen die Deutschen nach einem 0:1-Rückstand in Führung, aber die Südkoreaner drehten die Partie wieder und sahen bereits wie der Sieger aus. Für die DFB-Auswahl hätte eine Niederlage das vorzeitige Aus bedeutet, aber Gnabry mit seinem dritten Turniertreffer sicherte dem Team in der Nachspielzeit das 3:3-Unentschieden.

Zweistellig ins Viertelfinale

Vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Fidschi war klar: Die DFB-Auswahl brauchte einen Sieg mit mindestens fünf Toren Unterschied, um noch Chancen aufs Weiterkommen zu haben. Gesagt, getan. Die TSG-Profis Süle und Toljan standen beim 10:0-Erfolg wieder in der Startformation, Süle spielte durch, Toljan wurde nach der ersten Hälfte ausgewechselt. Als Torschütze trugen sich die beiden nicht ein, das überließen sie drei ihrer Teamkollegen. Nils Petersen vom SC Freiburg traf gleich fünf Mal, Max Meyer vom FC Schalke 04 steuerte drei Treffer zum Kantersieg bei und Serge Gnabry erzielte zwei Tore.

Als Gruppenzweiter hinter der südkoreanischen Auswahl zieht das Team von Trainer Horst Hrubesch ins Viertelfinale ein und trifft dort am Samstag, 18 Uhr (live im ZDF) auf Portugal.

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