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26.08.2016

Nagelsmann vor RBL: "Offensiv und hektisch"

Die Bundesliga ist zurück. Am Sonntag geht es für die TSG wieder los - dann kommt RB Leipzig nach Sinsheim in die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. achtzehn99.de blickt mit Cheftrainer Julian Nagelsmann auf die Begegnung mit dem Aufsteiger voraus.

Julian Nagelsmann über ...

... den Gegner.

Wir kennen den Spielstil der Leipziger und den Spielstil von Ralph Hasenhüttl - die Grundausrichtung ist also für uns durchaus erkennbar. Aber sie haben in der Vorbereitung auch neue Dinge probiert, sowohl was das Personal als auch was die Grundordnung angeht. Ich erwarte einen Gegner, der offensiv auftritt, der mit guten Einzelspielern guten Fußball spielen will, der früh draufgeht. Deshalb glaube ich an eine hektische Partie.

... das Personal.

Jin-Su Kim war unter der Woche erkältet - bei ihm müssen wir abwarten, ob es reicht. Ähnlich ist es bei Eugen Polanski. Er hat am Mittwochnachmittag nach muskulären Problemen im Oberschenkel erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Ob es für Sonntag reicht, entscheiden wir am Freitagnachmittag. Auch bei den Olympia-Teilnehmern Niklas Süle und Jeremy Toljan ist noch alles möglich. Ich habe beide bisher einmal im Training gesehen, beide sagen, dass sie keinen Jetlag haben und fit sind. Die ersten Eindrücke waren gut.

... die sportliche Situation I.

Wir sind im Grunde gut vorbereitet, aber so richtig kann man den Stand des Teams erst nach der ersten Partie erkennen. Wir haben in der Vorbereitung alle Schwerpunktthemen durchbekommen und die Mannschaft hat einen guten Eindruck hinterlassen. Nach dem souveränen Start im DFB-Pokal wollen wir idealerweise nun auch in der Liga gewinnen. Drei Punkte zum Start sind nie verkehrt.

... die sportliche Situation II.

Ich habe mich noch auf keine Startelf festgelegt. Wir spielen immer zwei Tage vor einer Partie ein Elf-gegen-Elf. Danach gebe ich den Kader intern bekannt und in meinem Kopf steht dann auch der Großteil der ersten Elf.

... die sportliche Situation III.

Taktisch werden wir nicht so viel anders machen als zwischen Februar und Mai. Die Dinge, die wir damals gut gemacht haben, wollen wir in einem Spiel länger gut machen. Nicht in alte Muster verfallen, wenn der Spielstand nicht nach Wunsch ist, wenn der psychische Druck größer wird. Dafür haben wir hart gearbeitet - körperlich und mental. Dass sich die neuen Spieler an unser Stadion gewöhnen müssen und dass die Nervösität am ersten Spieltag etwas größer ist, ist normal. Es wird nicht alles rund laufen, aber davon dürfen wir uns nicht beirren lassen.

Die bisherigen Duelle:

Es ist ... das erste.

Die Form des Gegners:

Zuletzt gab es für RB die Niederlage im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden. Der Zweitligist setzte sich im Elfmeterschießen durch, obwohl Leipzig zur Pause schon mit 2:0 geführt hatte. Ein Rückschlag für den Aufsteiger. Aber über die Form von RB sagt das erste Pflichtspiel der Saison noch nicht so viel aus...

Das Schlüsselduell:

Leipzig ist kein typischer Aufsteiger, keine Mannschaft, die über die Defensive in eine Partie kommt. Leipzig möchte und wird nach vorne spielen und die TSG früh unter Druck setzen. Dann wird es zum Duell der Systeme. Ähnliches hat Hoffenheim unter Julian Nagelsmann auch vor. Entscheidend wird sein, wer seine Spielidee dem anderen überstülpen kann und wer vor dem Tor konsequenter und zielstrebiger ist.

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