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U23
15.08.2016

Liganeulinge wollen auch gegen Worms punkten

Mit vier Punkten aus zwei Spielen gegen hoch gehandelte Gegner ist die U23 sehr ordentlich aus den Startlöchern gekommen und belegt aktuell den dritten Platz der Regionalliga Südwest. Mit dem Heimspiel gegen Wormatia Worms steht morgen (19 Uhr/Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim) allerdings bereits die nächste Bewährungsprobe an.

Nach dem Sieg gegen die U23 des VfB Stuttgart und dem hart erkämpften Unentschieden gegen Waldhof Mannheim nun also das Duell mit der Wormatia, das die Mannschaft von Trainer Marco Wildersinn in der vergangenen Saison beide Male für sich entschied. Dennoch weiß der TSG-Coach, wie gefährlich die Nibelungenstädter sind. „Das ist eine sehr ordentliche Mannschaft, die niemals einfach zu bespielen ist“, so Wildersinn, der zudem hervorhebt, dass das Team von Trainer Steven Jones eingespielt sei, da sie größtenteils zusammengehalten wurde.

Mit Stürmer Alper Akçam, der nach Manisa in die vierte türkische Liga gewechselt ist, hat die Wormatia zwar eine ihrer besten Offensivkräfte verloren. Die Neuzugänge Steve Kroll (Union Berlin) im Tor und Jan-Lucas Dorow (1.FC Kaiserslautern II) im Angriff haben die Qualität des Kaders dennoch angehoben. Am wichtigsten dürfte aber gewesen sein, dass Torjäger Florian Treske seinen Vertrag verlängert hat. Der 28 Jahre alte Kapitän war in der vergangenen Saison zweitbester Torschütze der Liga und ist seit seinem Wechsel vom SSV Ulm zur Wormatia vor zwei Jahren der Torgarant der Wormser.

Enger Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung

Um Treske zu stoppen, werden auch wieder die beiden TSG-Innenverteidiger Simon Lorenz (Bild) und Stefan Posch gefragt sein. Das neue Duo im Abwehrzentrum hat sich nach dem Aufrücken aus der U19 schnell in der Regionalliga und im Erwachsenenfußball zurechtgefunden. Lorenz erzielte gegen den VfB Stuttgart gar das erste TSG-Tor der neuen Saison.

Auch Wildersinn ist zufrieden mit dem bisherigen Auftreten seines neuen Duos in der Innenverteidigung. „Das bin ich aber mit allen meinen Innenverteidigern, und es ist jedes Mal eine ganz enge Entscheidung“, betont der Trainer, der stets die Wahl zwischen Lorenz, Posch, Patrick Kapp und Luca Dähn hat.

„Jungs haben gut dagegengehalten“

Vor allem im Spiel beim SV Waldhof fiel zudem auf, dass die stark verjüngte Mannschaft auch körperlich schon voll auf der Höhe ist. Obwohl im Mannheimer Carl-Benz-Stadion fünf Startelf-Spieler in der vergangenen Saison noch in der A-Junioren-Bundesliga aufgelaufen waren, bewiesen sie gegen die robusten Waldhöfer, dass sie schon jetzt bereit sind für den körperbetonten Fußball in der Regionalliga. „Wir mussten gegen den Waldhof alles reinlegen, aber die Jungs haben gut dagegengehalten, auch wenn ab und an noch ein bisschen die Cleverness fehlt“, sagt Wildersinn.

Gegen Worms soll nun der zweite Sieg im zweiten Heimspiel her und der Kontakt zur Tabellenspitze gehalten werden. Personell sieht es gut aus. Nahezu der gesamte Kader ist fit, zudem könnten aus dem Profikader erneut die zuletzt so starken Gregor Kobel, Dennis Geiger und Barış Atik dazustoßen.

 

TSG 1899 Hoffenheim II – VfR Wormatia 08 Worms
Dienstag, 19 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

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