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U23
17.04.2016

Mit Lohkempers Dreierpack ins Spitzenquartett

Was für ein Brett! Selbst U23-Coach Marco Wildersinn war nach dem 5:1 (3:0) seiner Truppe gegen Kickers Offenbach sprachlos. In einer absolut sehenswerten und attraktiven Partie, in der auf beiden Seiten durchaus auch mehr Treffer möglich gewesen wären, beendeten die Hoffenheimer die letzten Aufstiegshoffnungen des OFC und tauschten mit dem Vorjahresmeister der Regionalliga Südwest die Plätze. Die TSG ist mittlerweile unter die ersten Vier aufgerückt.

Personal & Taktik

Mittlerweile hat sich das 4-3-3 mit einer defensiven Sechs (Russell Canouse) längst etabliert. Marco Wildersinn rotierte lediglich auf drei Positionen. Zwischen den Pfosten kam nun wieder Ricco Cymer für Gregor Kobel zum Einsatz, zudem standen Kingsley Schindler (für Lucas Röser) und Kapitän Marcus Mann (für den gesperrten Benedikt Gimber) in der Startelf. „Das ist unsere große Stärke, dass jeder jeden ersetzen kann“, so Wildersinn, der nach der Partie zugab: „Ich weiß gar nicht, wen ich einwechseln soll, alle machen ihre Sache sehr gut.“

Nach dem ernüchternden 0:4 aus der Vorwoche gegen den SV Waldhof Mannheim baute OFC-Trainer Oliver Reck gleich auf vier Positionen um, drei davon allerdings durch Sperren bedingt: Jan-Hendrik Marx hatte gegen Waldhof die Ampelkarte, Maik Vetter und Niko Dobros – mit zehn Toren bester OFC-Torschütze – jeweils die fünfte Gelbe gesehen. Zudem blieb auch Markus Müller, bislang acht Saisontreffer, zunächst draußen. Unverständlich, wenn man dessen Leistung nach seiner Einwechslung sieht… Reck ließ in einem mutigen 3-4-3 spielen, das sich allerdings nicht auszahlte.

Die Szene des Spiels

Die Kickers liegen zwar 0:3 hinten, haben sich aber noch lange nicht aufgegeben und sind dem Anschlusstreffer durchaus nah. Martin Röser dringt in den Sechzehner und kommt nach einem Kontakt mit Fesser ins Straucheln. Fällt er, gibt es Elfmeter, er läuft aber weiter und kommt zu spät gegen den herausgeeilten Cymer, stürzt aber über den TSG-Schlussmann – und jetzt deutet der Unparteiische zu Unrecht auf den Punkt. Egal, Cymer ahnt die Ecke und pariert nicht nur Theodosiadis‘ Strafstoß, sondern auch den Nachschuss Hodjas (63.). Stark! Die OFC-Fans hatten zuvor Keeper Endres als Schützen gefordert, wäre vielleicht besser gewesen…

Die Zahl des Spiels

4 – So hoch oben in der Tabelle stand eine Hoffenheimer U23 schon lange nicht mehr. Am Ende einer Regionalliga-Saison noch nie.

Das Stenogramm

TSG 1899 Hoffenheim II – Kickers Offenbach 5:1 (3:0)
Hoffenheim: Cymer – Dehm, Fesser, Mann, Rieble – Canouse – Atik (73. Öztürk), Thermann (61. Sessa) – Schindler, Lohkemper, Trümner (61. Röser).
Offenbach: Endres – Maier, Franke (46. Pintol), Schulte – Korb, Rapp, Schwarz, Theodosiadis – Röser, Scheu, Hodja (63. Müller).
Tore: 1:0 Trümner (28.), 2:0 Lohkemper (33.), 3:0 Dehm (40.), 4:0 Lohkemper (68.), 4:1 Müller (70.), 5:1 Lohkemper (83.). Zuschauer: 695. Schiedsrichter: Patrick Alt (Heusweiler). Karten: Gelb für Canouse, Thermann / Scheu; Gelb-Rot für Mann (76., wiederholtes Foulspiel). Bes. Vorkommnis: Cymer pariert Strafstoß von Theodosiadis (63.).

Daten & Fakten zum Spiel »

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