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U23
08.12.2015

Trikot-Paket für Swakopmund

Für strahlende Gesichter in der namibischen Küstenstadt Swakopmund sorgte ein prall gefülltes Pakets aus Hoffenheim. Darin befanden sich Torwarthandschuhe, Sweat-Shirts und Trikots, die bereits mit Stolz getragen wurden und in denen schon der erste Sieg eingefahren wurde.

Im Februar 2012 absolvierte die U23 ein Trainingslager in Namibia und besuchte unter anderem eine Suppenküche in einem Armenviertel der Hauptstadt Windhoek. Spontan spendeten Spieler und Funktionäre eine größere Summe, um der Einrichtung Verpflegung für mehrere Wochen zur Verfügung stellen zu können. Seitdem besteht eine enge Verbindung zu dem südafrikanischen Land, in regelmäßigen Abständen organisiert U23-Teammanager Thomas Gomminginger die Übergabe von TSG-Geschenken. So auch diesmal.

Erstmals profitierte nun eine Einrichtung außerhalb Windhoeks von einer solchen Aktion. Der in Berlin lebende Martin Brosda, beim TSG-Trainingslager 2012 als Co-Trainer beim SK Windhoek aktiv, kehrte kürzlich nach Namibia zurück, um alte Weggefährten zu besuchen. In seinem Reisegepäck: Ein 15 Kilogramm schweres Paket mit einem kompletten blauen Satz getragener Trikots aus der Saison 2012/13, zehn orangefarbene Resttrikots aus 2010/11, Torwart-Handschuhe, drei Torwart-Trikotsätze, sowie einige Einzelteile.

Die Spende kam dem Fresh Water Football Team aus der Küstenstadt Swakopmund, die die U23—Spieler 2012 ebenfalls besucht hatten, zugute. Der Kontakt zu dieser Pastorenmannschaft war über Brosdas Bekanntschaft mit einem Trainer des Profiklubs SFC entstanden. „Das erste Spiel in TSG-Kleidung hat das Team 3:0 gewonnen“, berichtet Brosda.

„Ihre Spende hat uns neue Möglichkeiten eröffnet“, freute sich der Trainer des Teams, Reverend Gustav Kamatoto. „Wir werden mit unserer neuen Kleidung an größeren Turnieren teilnehmen können, das wiederum wird die Disziplin und den Charakter unserer Jungs verbessern, was für ihre Zukunft enorm wichtig ist. Wir haben uns bislang den Erwerb eines Trikotsatzes nicht leisten können.“

„In unserem Materiallager haben wir immer wieder mal einen Satz Trikots, den wir in der einen oder anderen Vorsaison gespielt haben“, sagt Gomminginger. „Für uns ist dies gebrauchte Spielkleidung, die wir jährlich durch das jeweils neue 1899-Trikot-Design unseres Ausstatters ersetzen. Für viele Vereine und Mannschaften in Namibia ergibt sich mit dieser Sachspende jedoch überhaupt erstmals die Möglichkeit, in einem einheitlichen Dress am regelmäßigen Spielbetrieb teilnehmen zu können. Was für deutsche Mannschaften schon in der Jugend eine Selbstverständlichkeit ist, sorgt in einem ärmeren Land wie Namibia für neue Motivation, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und den Teamgedanken.“

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