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17.10.2015

Die Stimmen zum Spiel beim VfL Wolfsburg

Das sagten die Beteiligten nach der 2:4-Niederlage am Samstagnachmittag in Wolfsburg.

Markus Gisdol: Es war natürlich ein denkbar schlechter Start. 0:2 nach sieben Minuten. So wie in den ersten 20 Minuten kann man sich nicht präsentieren. Das Team hat sich aber gefangen und noch vor der Pause den Anschluss gemacht. Direkt nach dem Seitenwechsel gelingt uns sogar der Ausgleich. Auch danach hatte ich das Gefühl, dass wir gut im Spiel sind. Dann geben wir Wolfsburg zu viel Raum und sie spielen das gut. Das war leichtfertig. Nach dem 2:3 noch einmal zurückzukommen, ist sehr schwer. In unserer Situation ist das Ergebnis schwierig. Wir hinken dem schwachen Saisonstart hinterher und sollten Punkten. Das haben wir nicht geschafft.

Oliver Baumann: Nach zehn Minuten stand es schon 0:2 – das ging viel zu einfach und darf natürlich nicht sein. Dann haben wir aber in die Partie gefunden und den Ausgleich zum 2:2 geschafft. Im Anschluss machen wir es Wolfsburg dann wieder zu leicht. Natürlich haben sie Qualität, aber ein Ball hinter die Kette und ein Pass in die Mitte genügen – dann sind sie gefährlich vor dem Tor und treffen.

Eugen Polanski: Man muss sich natürlich fragen, warum wir das Spiel nach acht Minuten eigentlich schon hergeschenkt haben. Wir trainieren etwas anderes und sprechen etwas anderes ab. Dann kommen wir doch zurück, gleichen aus und sind im Spiel. Aber dann schenken wir es wieder her. Wolfsburg spielt das nicht überragend, wir verteidigen als Mannschaft einfach schlecht.

Sebastian Rudy: Wir haben den Anfang verschlafen und waren überhaupt nicht auf dem Platz. Das hat jeder gesehen und gegen ein Team wie Wolfsburg kann es dann ganz schnell gehen. Dann kommen wir trotzdem zum 2:2 zurück. Im Anschluss haben wir mutig nach vorne gespielt und waren dann einmal nicht richtig sortiert. Den nächsten Konter zum 4:2 kann man dann schon fast vergessen.

 

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