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10.09.2015

Kaderabek: "Ich laufe hoch und runter, hoch und runter"

Der Einstieg in die tschechische A-Nationalmannschaft hätte für Pavel Kaderabek kaum besser laufen können. Im kommenden Jahr fährt er zur Europameisterschaft in Frankreich. achtzehn99.de hat mit ihm über Länderspiele, Pressing und Anpassung gesprochen.

Hallo Pavel, Glückwunsch zum Erreichen der EM 2016. Wie habt ihr gefeiert?

Pavel Kaderabek: Vielen Dank. Wir haben gar nicht so viel gefeiert. Wir haben erst abends gespielt, uns direkt nach dem Abpfiff auf dem Feld und auch noch in der Kabine natürlich sehr gefreut und wie nach einem Sieg gefeiert. Nach dem Spiel sind wir direkt nach Prag gereist und dann bin ich auch schon wieder zurück nach Deutschland geflogen. Wir haben noch zwei Qualifikationsspiele, die wir beide auch noch positiv gestalten möchten.

Geht mit der Teilnahme an der EM ein Traum in Erfüllung?

Kaderabek: Für mich ist es sogar ein großer Traum. Es ist mein erstes Jahr in der A-Nationalmannschaft Tschechiens. Für das Land ist die Qualifikation eine Überraschung. Wir sind Zweiter in unserer Gruppe, Island ist Erster. Wir haben die Türkei und die Niederlande hinter uns gelassen. Das ist ein großer Erfolg für unser Land.

Am Sonntag geht es in der Liga gegen Bremen weiter. Was für ein Spiel erwartest du, wenn du auf deinen Nationalmannschaftskollegen Gebre Selassie triffst?

Kaderabek: Ich freue mich, dass es wieder weiter geht. Es war eine lange Pause. Wir müssen gewinnen. Das ist sehr wichtig für uns. Mit Gebre habe ich natürlich auch über das Spiel am Sonntag gesprochen. Er freut sich auch auf das Match, aber wir werden wohl nicht gegeneinander spielen. Er spielt die gleiche Position wie ich. In der Nationalmannschaft hat er gegen mich schon den Kürzeren gezogen, weil ich dort gespielt habe (grinst).

Wie hast du deine ersten Spiele in der Bundesliga erlebt? Was war trotz der Ergebnisse schön für dich?

Kaderabek: Es ist ganz anders als in der tschechischen Liga. Die Spiele gegen Leverkusen und Bayern München waren für mich als Einstieg schwer, aber auch gut, um mich an das Niveau zu gewöhnen. Aber es ist ein schönes Gefühl, in der Bundesliga zu spielen.

Im Spiel der TSG müssen die Außenverteidiger viel für die Offensive tun - liegt dir dieser Spielstil?

Kaderabek: Ich mag diesen Fußballstil sehr gerne. Wir spielen sehr viel Pressing. Das ist nicht immer einfach für mich, weil ich das so noch nicht gekannt habe. In Tschechien haben wir zehn Minuten pro Spiel Pressing gespielt, hier oft das ganze Spiel über. Für mich bedeutet das auf meiner Position, das ganze Spiel zu laufen – die Linie hoch und runter, hoch und runter.

Nach deinen ersten Spielen warst du nach 20 Minuten platt. Hast du dich mittlerweile angepasst, wie geht es dir?

Kaderabek: Das war vor allem nach dem ersten Spiel während der Vorbereitung. Da musste ich mich natürlich noch an das neue Spiel und die Art und Weise gewöhnen, wie bei der TSG gespielt wird. Mittlerweile habe ich aber keine Probleme mehr und fühle mich gut.

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