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20.08.2015

Markus Gisdol: "Wir trauen uns eine Menge zu"

Das erste Heimspiel der Saison steht an. Am zweiten Spieltag stellt sich der Rekordmeister und Titelverteidiger in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena vor. Mit Markus Gisdol und Oliver Baumann blickt achtzehn99.de auf das Spiel gegen den FC Bayern voraus.

Markus Gisdol über ...

... den Gegner.

Die Mannschaft der Bayern passt sehr gut zusammen. Sie definieren sich über Ballbesitz, wir über Pressing und Gegenpressing. Das wird schon ein Kampf der Systeme. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir unsere Herangehensweise so extrem wie möglich umsetzen. Davon bin ich überzeugt. Wir haben schon eine Spielidee im Kopf, die wir bis Samstag verfeinern werden.

... das Personal.

Wir haben vom Spiel gegen Leverkusen und aus der Trainingswoche einige kleinere Blessuren im Kader, aber nichts, was für das Spiel ein Problem sein wird. Generell kommt bei vielen Spielern die Frische zurück - da denke ich vor allem an Kevin Volland, der nach der U21-Europameisterschaft nur eine halbe Vorbereitung absolviert hat.

... die sportliche Situation.

Diese Begegnung ist mit Bezug auf das Fußballerische die schwerste der Saison, mit Bezug auf die allgemeine Erwartungshaltung ist sie die leichteste. Es gibt nicht viele Menschen, die uns am Samstag etwas zutrauen, aber wir trauen uns eine Menge zu. Das Spiel ist eine tolle Herausforderung und wir werden sicherlich nicht vor Ehrfurcht erstarren, sondern unsere Chance suchen. Wenn man gegen die Bayern zu defensiv spielt, machen sie dich irgendwann kaputt.

Oliver Baumann über ...

... den Gegner.

Die Bayern sind unglaublich stark. Deshalb wird es darauf ankommen, unseren Plan perfekt umzusetzen. Es wird im Stadion beim Heimspiel-Auftakt eine besondere Atmosphäre sein. Deshalb ist die Vorfreude auf die Partie sehr groß.

... die sportliche Situation I.

Wir haben den Umbruch in der Mannschaft vor der Saison gut vollzogen. Die Charaktere im Team stimmen und die Stimmung in der Kabine und auf dem Platz ist gut. Dass wir noch an vielen Feinheiten in der Abstimmung arbeiten müssen, ist aber auch klar.

... die sportliche Situation II.

Wir wollen immer gewinnen und zeigen, was wir als Mannschaft draufhaben - auch gegen die Bayern. Die bisherige Bilanz spielt am Samstag auf dem Rasen keine Rolle. Wir dürfen die Gegenspieler nicht größer machen als sie sind. Auch in München wird nur mit Wasser gekocht.

Die bisherigen Duelle:

14 Spiele - kein Sieg, vier Unentschieden. So sieht die TSG-Bilanz gegen den Rekordmeister nach sieben Jahren Bundesliga aus. Aber vielleicht ist es ja am Samstag Zeit für Grönemeyers "Zeit, dass sich was dreht" und die Umsetzung einer gerne zitierten Weisheit: "Jede Serie endet einmal".

Die Form des Gegners:

Den Audi Cup in der heimischen Allianz Arena hat der FC Bayern gewonnen, im Pokal ist das Team von Josep Guardiola eine Runde weiter und zum Saisonauftakt gab es ein 5:0 gegen den Hamburger SV. Die Münchener grüßen schon nach dem ersten Spieltag von der Tabellenspitze. Dort stehen sie nun seit dem 5. Spieltag der Vorsaison. "Die Bayern haben sich eine super Position erarbeitet und es ist für alle anderen schwer, da ranzukommen", sagt Markus Gisdol. Die Flinte schon im Vorfeld ins Korn zu werfen, ist aber für keinen bei der TSG eine Option.

Das Schlüsselduell:

Zwei Spieler stehen in München nach dem ersten Spieltag im Blickpunkt - "Raumdeuter" Thomas Müller, der gegen Hamburg doppelt traf und Flügelflitzer-Neuzugang Douglas Costa. "Er hat nur ein Spiel in der Bundesliga gebraucht - jetzt kennen ihn alle", sagt TSG-Keeper Oliver Baumann. Zwei Akteure, die also bisher aus dem Star-Ensemble herausragen. Baumanns Herangehensweise: "Jeder Einzelne muss an die Defensive denken und bereit sein, jeden Weg zu machen. Nur dann können wir die Bayern stoppen."

Wichtiger Hinweis

In der Südkurve der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena (Blöcke O-V) ist nur Fanbekleidung der TSG 1899 Hoffenheim gestattet.

 

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