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FRAUEN
19.07.2015

Knappe Test-Niederlage gegen den SC Freiburg

Nach knapp zwei Wochen Vorbereitung und dem lockereren 20:0 gegen Klinge Seckach am vergangenen Wochenende, stand am Samstag der erste Härtetest für die TSG-Frauen auf dem Programm. Im Mittelbadischen Iffezheim lud der einheimische FV die Bundesliga-Konkurrenten SC Freiburg und TSG Hoffenheim zur Einweihung des neuen Funktionsgebäudes ein.

Beim Test musste die TSG auf acht Spielerinnen des 23er-Kaders verzichten. Lena Weiss und Leonie Pankratz befinden sich weiter im Reha-Training, Martina Moser und Nicole Billa sind noch im Urlaub, Neuzugang Isabella Hartig verweilt bei der U19-EM in Israel, Fabienne Dongus muss noch einige Wochen ihren doppelten Bänderriss im Sprunggelenkt auskurieren und Katharina Kiel sowie Silvana Chojnowski wurden geschont.

Dafür konnte sich Johanna Kaiser aus dem Zweitliga-Team über den Anruf von Cheftrainer Jürgen Ehrmann freuen. Als weitere Alternative für die Defensive rückte sie in den Kader auf.

Frühes Aus für Keilbach

In der Startelf standen aber andere. Vor Torhüterin Martina Tufekovic bildeten zunächst Tamar Dongus, Kristin Demann und Rückkehrerin Sophie Howard eine Dreierkette. Das Vierer-Mittelfeld bildeten Neuzugang Michaela Specht, Theresa Betz, Stephanie Breitner und Anne Fühner. Im Angriff starteten Emily Evels, Leonie Keilbach und Dóra Zeller. Friederike Abt, Christine Schneider, Lina Bürger und Judith Steinert nahmen zunächst ebenfalls auf der Bank Platz.

Auch der SC konnte nicht aus dem Vollen schöpfen. Unter anderem fehlten die WM-Teilnehmerinnen Laura Benkarth und Lena Petermann, sowie die Heidelbergerin Hasret Kayikci.
Das Spiel begann trotz Sommerhitze sehr flott aber leider musste es die erste Veränderung auf Hoffenheimer Seite schon in der Anfangsphase geben. Leonie Keilbach knickte um und Lina Bürger rückte nach.

Wenige Chancen, ein Tor

Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, bei der die TSG spielerisch mehr Akzente setzen konnte. Gute Tormöglichkeiten blieben aber auf beiden Seiten fast gänzlich aus.
In und nach der Pause wechselten beide Teams mehrfach ein und aus. TSG-Trainer Ehrmann Jürgen Ehrmann stellte zudem auf ein 4-4-2 um. Auch änderte sich wenig. Beide Abwehrreihen ließen wenig bis gar nichts zu. Eigentlich ein typisches 0:0, bei dem es vier Minuten vor dem Abpfiff aber dennoch „klingelte“.

Mit dem ersten Torschuss der Südbadenerinnen in der 2. Spielhälfte markierte Clara Schöne das Tor des Tages. Ein sehenswerter Kopfballtreffer nachdem sich der SC über die linke Seite durchspielen konnte.

Letztlich war es trotz der knappen Niederlage ein gelungener Test für die TSG. Bleibt zu hoffen, dass sich die Sprunggelenkverletzung von Leonie Keilbach als nicht ganz so schlimm erweist. Das nächste Testspiel der Bundesliga-Frauen steht am kommenden Samstag in Beffendorf bei Oberndorf am Neckar auf dem Programm. Gegner ist ab 15 Uhr der FC Zürich.

 

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