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U23
13.06.2015

TSG-Trio will mit deutscher U20 ins WM-Halbfinale

Für die deutsche U20-Nationalmannschaft geht es heute Nacht (3 Uhr, MESZ) um viel. Bei der WM in Neuseeland steht das Viertelfinale gegen Mali an und natürlich will die Mannschaft von Trainer Frank Wormuth unbedingt zu den besten vier U20-Teams der Welt gehören. Ihren Teil dazu beitragen sollen auch wieder die drei TSG-Talente Marvin Schwäbe, Kevin Akpoguma und Grischa Prömel.

Es ist das letzte Spiel in Christchurch, der immer noch von den Erdbeben von 2010 und 2011 gezeichneten 340.000-Einwohner-Stadt auf der Südinsel Neuseelands. Hier haben die DFB-Junioren alle ihrer bisherigen vier Turnierspiele ausgetragen und gewonnen, und auch gegen Mali wird die Mannschaft um Kapitän Akpoguma im Rugby League Park Christchurch auflaufen. Ein mögliches Halbfinale sowie das anschließende Finale oder Spiel um Platz drei würden jedoch in Auckland auf der Nordinsel stattfinden.

So wohl sich das Team um die deutschen U20-Junioren auch in Christchurch fühlt, nach Auckland wollte es von Anfang an. Schließlich war das Erreichen des Halbfinals bereits vor dem Turnier als Ziel ausgerufen worden. Nun sind Prömel, Schwäbe, Akpoguma & Co. nur noch einen Schritt davon entfernt.

Mali mit beeindruckendem Sieg gegen Ghana

Der Glaube ans Weiterkommen ist im DFB-Team vorhanden. Aufgrund der deutlichen Vorrundensiege gegen Fidschi (8:1), Usbekistan (3:0) und Honduras (5:1) sowie die starke Leistung beim 1:0 im Achtelfinale gegen Nigeria haben die deutschen Junioren Selbstvertrauen getankt. 

Die Mannschaft aus Mali machte vor allem durch ihren 3:0-Sieg im Achtelfinale gegen die favorisierten Ghanaer auf sich aufmerksam. Nachdem die Malier in der Gruppenphase durch einen Sieg gegen Mexiko, eine Niederlage gegen Serbien und ein Unentschieden gegen Uruguay noch gerade so als einer der vier besten Gruppendritten ins Achtelfinale gerutscht war (allerdings auch nur, weil bei Punkt- und Torgleichheit mit Uruguay der Losentscheid gegen Mali ausfiel), bewies die Mannschaft von Trainer Fagnery Diarra im ersten K.o.-Spiel ihre ganze Klasse.

Obwohl eigentlich die Defensive um die beiden Leistungsträger Youssouf Koné vom französischen Profiklub OSC Lille und Aboubacar Doumbia vom malischen Erstligisten AS Real Bamako das Prunkstück der Mannschaft ist, beeindruckten „Les Aiglons“ (die jungen Adler), wie die U20-Nationalmannschaft Malis genannt wird, gegen Ghana auch mit schnellem und kombinationssicherem Offensivspiel sowie drei fantastischen Toren. „Die haben richtig gute Fußballer in ihren Reihen und gegen Ghana ja auch schon auf sich aufmerksam gemacht“, sagt Prömel. „Wir werden uns aber intensiv mit dem Gegner befassen“, so der 20-Jährige, der trotz des starken Achtelfinalauftritts der Westafrikaner zuversichtlich ins Spiel geht. 

Deutsche Defensive steht

Damit den Maliern gegen Deutschland nicht ähnlich schöne Tore wie gegen Ghana gelingen, steht Schwäbe im deutschen Tor. Der Hoffenheimer Keeper musste bislang erst zweimal hinter sich greifen. Aufgrund der Dominanz der deutschen U20 in den meisten Spielen, konnte sich der 20-Jährige aber bislang noch nicht so richtig auszeichnen, was auch für die deutsche Defensivabteilung spricht. „Es war gerade gegen Nigeria eine super Leistung der Verteidigung. Da ist nichts angebrannt“, sagt Schwäbe. 

Sollte er seinen Kasten auch im Viertelfinale sauber halten, geht es für den DFB-Tross also nach Auckland und im Halbfinale gegen den Sieger aus der Viertelfinalpartie zwischen den USA und Serbien. Im Finale könnte dann Brasilien oder das bislang ähnlich souverän wie die Deutschen auftretende Portugal warten. Aber so weit wollen die U20-Junioren noch gar nicht schauen. „Über Titel zu reden, ist noch zu früh“, sagt Schwäbe. Erst mal volle Konzentration auf Mali und dann hoffentlich Koffer packen für Auckland.

 

Deutschland U20 - Mali U20

 

Sonntag, 3 Uhr MESZ, Rugby League Park Christchurch

 

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