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CAMPUS
12.04.2015

U19 siegt verdient in letzter Minute

Mit 4:3 (1:1) hat die U19 der TSG beim VfB Stuttgart gewonnen und den Abstand auf die Verfolger gehalten. Dank einer starken Leistung und eines Treffers von Joshua Mees in der Nachspielzeit meldete sich der Tabellenführer damit souverän aus der vierwöchigen Punktspielpause zurück.

Auch der Trip zum Dallas Cup in die USA hat die U19 nicht von der Erfolgsspur abgebracht. Beim VfB Stuttgart zeigte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann eine starke Leistung und fuhr verdient die nächsten drei Punkte auf dem Weg zu den Halbfinalspielen um die Deutsche Meisterschaft ein. „Wir waren spielerisch klar überlegen, haben gut kombiniert und viele Chancen herausgespielt“, fasste Nagelsmann das Geschehen zusammen.

In Führung war allerdings der Gastgeber gegangen. In der 28. Minute war Prince Osei Owusu nach einer Standardsituation zur Stelle und markierte das 1:0 für den VfB. Auf einem nicht ganz einfach zu bespielenden Platz behielt die TSG jedoch die Ruhe und setzte weiterhin auf ihren Kombinationsfußball. Schon zwei Minuten nach dem Rückstand brachte ihr das den Ausgleich ein, als Philipp Ochs einen Strafstoß verwandelte. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Pause.

Einstudierte Freistoßvariante führt zum Erfolg

Gleich nach Wiederanpfiff überschlugen sich die Ereignisse. Erst markierte Nicolás Sessa nach einer starken Einzelaktion das 2:1 für die TSG (47.), dann traf sorgte eine Minute später erneut eine Standardsituation für den Ausgleich. Zwei Minuten danach traf der VfB nach einem individuellen Fehler der TSG-Defensive gar zum 3:2. Doch damit nicht genug: In der 53. Minute kombinierte sich die TSG geschickt durch das Zentrum, und Maximilian Waack vollendete zum 3:3.

Auch danach spielte die Nagelsmann-Truppe weiter auf Sieg und wurde schließlich in der Nachspielzeit belohnt: Nach einer einstudierten Freistoßvariante blockte die VfB-Abwehr zwar zunächst noch ab, Joshua Mees‘ Schuss fand dann aber doch den Weg in die Maschen des Stuttgarter Tores, und die TSG jubelte über drei weitere Punkte. „Wir haben wirklich eine sehr gute Moral gezeigt – gerade als wir aufgrund der Nachwirkungen der Dallas-Reise in der zweiten Halbzeit etwas müde wurden“, sagte Nagelsmann.

VfB Stuttgart - TSG 1899 Hoffenheim 3:4 (1:1)

Stuttgart: Funk – Gmeiner, Jäger (61. Akyol), Velic, Gipson, Ikpide, Ristl, Besuschkow (74. Öztürk), Ferati, Osei Owusu (89. Hasenhüttl), Ramaj (46. Grbic).

Hoffenheim: Draband – Bühler, Lorenz, Kapp, Stüber (59. Rossipal), Sessa, Waack (80. Kölmel), Öztürk, Mees (90.+3 Hoffmann), Bruno (64. Beck), Ochs.

Tore: 1:0 Osei Owusu (28.), 1:1 Ochs (Elfmeter, 30.), 1:2 Sessa (47.), 2:2 Ikpide (48.), 3:2 Besuschkow (50.), 3:3 Waack (53.), 3:4 Mees (90.+1). Zuschauer: 1200. Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang). Karten: Gelb für Kapp, Waack, Öztürk.

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