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11.02.2015

Steven Zuber:
"Nur Samstag zählt"

Steven Zuber kam im August 2014 aus Moskau nach Hoffenheim - gegen den VfL Wolfsburg machte er sein bisher bestes Spiel im TSG-Trikot. achtzehn99.de hat mit dem Schweizer über seine Zeit im Kraichgau, den Umgang mit Niederlagen und das Derby gegen den VfB Stuttgart gesprochen.

Hallo, Steven. Du wurdest in Wolfsburg zur Halbzeit eingewechselt. Wie hast du deine Leistung selbst gesehen?

Steven Zuber: Ich habe mich gut gefühlt auf dem Rasen. Es war persönlich wahrscheinlich mein bester Auftritt für die TSG. Ich denke, man konnte sehen, dass ich mich in den letzten Wochen und Monaten weiterentwickelt habe. Deshalb ist es schade, dass ich der Mannschaft nicht helfen konnte, etwas aus Wolfsburg mitzunehmen. Und eines ist sicher - da ist noch Luft nach oben. Ich will immer die bestmögliche Leistung abliefern. Im jedem Training und natürlich im Spiel.

Am Samstag bist du genau seit sechs Monaten bei der TSG. Erzähl uns von deinen Eindrücken...

Zuber: Ich habe mich sehr gut eingelebt. Es gab von Beginn an überhaupt keine Probleme - weder sportlich noch privat. Insgesamt waren das also sechs sehr positive Monate für mich. Ich habe mich gesteigert und bin schon früh voll bei der TSG angekommen. Ich hoffe, das geht genauso weiter.

Du kamst aus Moskau hier her. Das ist ein extremer Wandel. Hast du dich inzwischen mit der Ruhe und Beschaulichkeit angefreundet?

Zuber: Dass war nie ein Thema für mich. Ich mag die Ruhe, aber ich mag es auch, wenn mal etwas los ist. In Heidelberg und der Region habe ich beides. In Neuenheim gibt es viele schöne Cafes und Restaurants, aber ich genieße auch die Heidelberger Altstadt. Da gefällt es mir sehr gut.

Zuletzt waren die TSG-Ergebnisse nicht wie gewünscht. Wie gehst du mit so einer Situation um?

Zuber: In der englischen Woche hatten wir gar nicht so viel Zeit, über die Niederlagen nachzudenken, weil wir immer wieder sofort in die Vorbereitung auf das kommende Spiel gestartet sind. Nach der Partie in Wolfsburg habe ich eher darüber nachgedacht und wir haben uns mit der Mannschaft viele Videosequenzen angeschaut, um unsere Fehler zu sehen. Damit mussten wir das Thema dann aber auch abhaken. Zudem macht uns die Leistung der zweiten Halbzeit in Wolfsburg Mut - diesen Weg müssen wir mit aller Konsequenz weitergehen. Jetzt zählt nur noch die Begegnung am Samstag.

Da kommt der VfB Stuttgart zum baden-württembergischen Derby in die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Was erwartest du?

Zuber: Wir haben natürlich schon einen Eindruck von der Spielweise der Stuttgarter, aber wir werden uns das noch genau ansehen. Es wir ein spannendes Spiel, in dem unser Ziel ganz klar drei Punkte sind. Wir wollen ihnen unser Spiel aufzwingen, dominant sein und zuhause, vor unseren Fans, gewinnen.

Die Partie finde am Valentinstag statt - ist dieser Tag in der Schweiz eine große Sache?

Zuber: Natürlich, aber ich habe damit nicht so viel am Hut (lacht). Mein Fokus liegt voll und ganz auf dem Spiel.

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