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23.01.2014

Markus Gisdol: "Sind heiß und freuen uns, dass es losgeht"

34 Tage ohne Bundesliga-Fußball sind für Markus Gisdol und seine Mannschaft dann auch genug. Trotz der kurzen Vorbereitung sind Trainer und Team bereit für das Spiel in Nürnberg (Samstag, 25. Januar, 15.30 Uhr). "Wir sind alle heiß und freuen uns, dass es losgeht", sagte Gisdol am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem "Club".

Dabei kann Gisdol auf fast alle Kräfte des Kaders zurückgreifen. Lediglich Stefan Thesker (Außenbandriss im Sprunggelenk) fällt aus. Ob Sven Schipplock auflaufen kann, ist zwei Tage vor der Partie noch nicht sicher. Am Donnerstag pausierte er mit leichten Problemen an der Achillessehne vorsorglich.

Wie auf vielen Positionen im Kader, hat Gisdol auch im Sturm Alternativen. "Anthony Modeste hat sich in der Vorbereitung gut präsentiert. Er hat auch im Spiel gegen den Ball großen Willen gezeigt und seine Chancen bekommen. Er ist auf dem richtigen Weg."

Härtefall Innenverteidigung

An anderer Stelle muss der Cheftrainer eine harte Entscheidung treffen - in der Innenverteidigung. "Niklas Süle, David Abraham und Jannik Vestergaard agieren auf einem Niveau. Das ist schon ein Härtefall", erklärte er. "Wir sind heute breiter aufgestellt, als vor der Saison". Auch deshalb ist sich Gisdol sicher, dass "wir in der Rückrunde weniger Gegentore bekommen als in der Vorrunde".

Zum breiteren Kader vor der ersten Rückrunden-Partie trägt auch Neuzugang Jiloan Hamad bei. "Er ist eine Option für die Startelf", erklärte Gisdol und ergänzte: "Ich bin überrascht, wie gut er sich präsentiert. Die Mannschaft hat ihn aber auch sehr gut aufgenommen."

Nürnberg hat viel Druck

Trotz vieler personeller Optionen, trotz guter Testspiele, in denen Gisdol "einige Dinge schon sehr gut gefallen haben", erwartet er bei den Franken kein einfaches Spiel. "Nürnberg hat sich schon zum Ende der Hinrunde deutlich verbessert und stand einige Male vor einem Dreier. Man sieht den Plan von Gertjan Verbeek genau. Sie haben sich im Winter unter seiner Leitung weiterentwickelt. Sie spielen schon ein wenig holländisch und offensiv", so Gisdol.

Die Situation beim "Club" - kein Sieg in der Vorrunde, Tabellenplatz 17 - wollen der Trainer und seine Mannschaft nutzen. "Nürnberg setzt voll auf diese Partie. Für sie ist es schon ein wegweisendes Spiel. So etwas ist immer auch mit viel Druck verbunden. Daraus müssen wir Kapital schlagen."

Ob Jens Grahl oder Koen Casteels dabei als Rückhalt der Mannschaft im Tor stehen wird, wollte Gisdol noch nicht verraten. "Beide haben in der Vorbereitung gute Leistungen gezeigt. Deshalb befinden wir uns eher in einer komfortablen als in einer schwierigen Situation", so Gisdol. Die Fans dürfen sich also auf einigen Positionen überraschen lassen, wer in Nürnberg zum Anpfiff auf dem Feld steht...

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