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U23
17.12.2013

Interview Thomas Krücken (2/2): Mit einem positiven Gefühl in die Pause

Eigentlich kommt die Winterpause für die U23 zu einem ungünstigen Zeitpunkt. 4:0 gegen Eintracht Frankfurt II, 3:0 beim Tabellenzweiten Mainz 05 II … immerhin verabschiedet sich die Mannschaft von Trainer Thomas Krücken mit einem positiven Gefühl aus dem Kalenderjahr 2013, das für den Profi-Unterbau nicht ganz einfach war. Lesen Sie hier Teil 2 des Interviews mit U23-Trainer Thomas Krücken...

Hier geht es zu Teil 1 dieses Interviews.

Wie haben Sie die Kurve gekriegt?

Wichtig war, dass wir alle – vom Trainerstab bis hin zum kompletten Funktionsteam – die Ruhe bewahrt, an uns geglaubt und akribisch weiter gearbeitet haben. Wir haben sehr viel Zeit in individuelles Positionstraining, Videoanalyse und Kleingruppen investiert, damit jeder Einzelne unsere Spielprinzipien besser verinnerlicht. Zudem sind die Jungs jetzt deutlich fitter als zu Saisonbeginn, so dass es ihnen auch leichter fällt, über 90 Minuten konzentriert die Ordnung zu halten.

Es fällt auf, dass es noch kein einziges Unentschieden gab. Nur Siege oder Niederlagen – und beides dann meistens auch recht deutlich…

Ja, das stimmt. Wir haben leider auch noch kein Spiel drehen können, dafür aber zwei Mal eine Führung hergegeben. Das wollen wir ändern.

Wie?

Indem wir einfach mehr Konstanz in die zuletzt guten Leistungen bringen. Für die Winterpause haben wir individuelle Vorbereitungspläne erstellt. Die Jungs müssen einen intensiven Lauf- und Kraftplan absolvieren, wir wollen sie diesmal auf einem hohen Ausdauerniveau abholen. Zusätzlich erwarten wir von der Inbetriebnahme des Footbonauten einen weiteren Motivationsschub. Darauf freue ich mich sehr, auch auf die wissenschaftliche Entwicklungsarbeit, die hier auf uns wartet. Weitere Impulse erhoffe ich mir durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Profi-Abteilung und der Akademie, wo wir mit dem Sportlichen Leiter Michael Mutzel und U19-Trainer Julian Nagelsmann in sehr engem Austausch stehen. Dasselbe gilt für unseren Sportpsychologen Professor Jan Mayer, der vor allem die neuen Spieler in punkto Handlungsschnelligkeit voranbringt.

Welche Ziele streben Sie für die Rückrunde an?

Wir wollen auf einem einstelligen Tabellenplatz landen. Und dafür sorgen, dass sich die Spieler weiterentwickeln – auf dem Platz und daneben. Wir haben mit Steffen Straub, Max Penz, Ricco Cymer und Rico Wentsch vier Schüler im Kader. Fabian Hürzeler und Jules Schwadorf haben zudem eine Ausbildung begonnen. Sie sollen sich bei uns ein zweites Standbein aufbauen. Dazu tragen auch die vielen Workshops bei, wie zum Beispiel das, das unser Teammanager Thomas Gomminginger mit der Volksbank Kraichgau zum Thema „Karriereplanung“ organisiert hat. Oder das von Bernhard Peters initiierte Gespräch mit drei Spitzensportlern über „Siegermentalität“, das sehr gut angekommen ist.

Wird es im Winter Neuzugänge geben?

Es kann sein, dass wir aus der A-Jugend Spieler hochziehen. Wir haben im NLZ sehr starke Jahrgänge, auf die ich mich freue. Mit der Kaderplanung für die kommende Saison haben wir im Hintergrund bereits begonnen und mit der Scouting-Abteilung sowie mit den Regionalscouts bereits intensive Gespräche geführt. Es wartet noch viel Arbeit auf uns. Das wird eine große Herausforderung, der ich mich mit Freude stelle.

Hier geht es zu Teil 1 dieses Interviews.

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