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10.12.2013

Sven Schipplock: "Lasse alles auf dem Platz"

Vor dem Spiel der TSG gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag, 14. Dezember, 15.30 Uhr, in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena hat achtzehn99.de mit Stürmer Sven Schipplock über seinen Spitznamen gesprochen, den Blick noch einmal auf das bisher letzte Duell mit Dortmund gerichtet, auf den Samstag geblickt und die Adventszeit zum Thema gemacht...

Hallo, Sven. Wir klären die Frage ein für alle Mal. "Schippo" oder "Schibbo"?

Sven Schipplock: (lacht) Ursprünglich auf jeden Fall "Schippo" mit zwei p, weil so ja auch mein Name geschrieben wird. Aber ich komme aus Schwaben und deshalb haben Freunde zuhause in Reutlingen irgendwann "Schibbo" daraus gemacht. So klingt das einfach im Schwäbischen. Ich fand das ganz lustig und deshalb steht heute auf meinen Fußballschuhen "Schibbo".

Wir sind mitten in der Adventszeit. Eine besondere Jahreszeit für dich?

Sven Schipplock: Die Adventszeit an sich nicht unbedingt, aber ich mag die Atmosphäre, die kurz vor Weihnachten so aufkommt. Weihnachtsmärkte, die Beleuchtung überall. Das ist schon etwas Schönes.

Am Samstag kommt Borussia Dortmund in die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Blicken wir noch einmal kurz zurück. Was sagt dir der 18. Mai 2013?

Schipplock: Das 2:1 gegen Dortmund am letzten Spieltag, mit dem wir uns in die Relegation gerettet haben. Es war eines der emotionalsten Spiele meiner Karriere. Eines, das ich nie vergessen werde. Wenn ich daran denke, läuft es mir immer noch eiskalt den Rücken hinunter.

Du hast damals den zweiten Elfmeter herausgeholt. Kannst du dich an die Situation erinnern?

Schipplock: Sehr gut sogar. Ich bin in eine Lücke gestartet und habe den Ball von Roberto Firmino bekommen. Ich nehme ihn einmal mit, schaue hoch und überlege, ob ich an Roman Weidenfeller vorbeikomme oder schießen kann. Aber er war schon sehr nah an mir dran. Ich habe versucht, links vorbeizulaufen und er räumt mich voll ab. Dann trifft Sali. Das Spiel war verrückt.

Zurück zum aktuellen Geschehen. Ganz ehrlich - hast du so eine Verletzungsmisere wie die der Dortmunder derzeit schon einmal erlebt?

Schipplock: In meiner Karriere bei einer Mannschaft für die ich gespielt habe noch nie. Das ist schon bitter und das wünscht man keiner Mannschaft.

Trotzdem erwartet ihr sicherlich ein enges Spiel. Beim BVB steht immer noch viel Qualität auf dem Rasen. Worauf wird es aus deiner Sicht ankommen?

Schipplock: Beim BVB ist ja in erster Linie die Defensive von den Verletzungen betroffen. In der Offensive sind sie immer noch sehr stark. Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir auftreten wie zuletzt auf Schalke oder in Frankfurt. Wir müssen aggressiv und griffig sein und den BVB offensiv verteidigen. Wenn wir viel laufen und die nötige positive Aggressivität mit auf den Platz nehmen, haben wir die Chance auch gegen die Dortmunder zu bestehen.

Zuletzt gab es zwei Siege - mit dir in der Startelf. Gehst du ein Spiel dann anders an als als Einwechselspieler?

Schipplock: Der größte Unterschied ist die Vorbereitung. Wenn ich in der Startelf stehe, mache ich mich mit diesen Elf Spielern warm. Ansonsten kickst du mit dem restlichen Kader ein wenig - passen, jonglieren. Wenn ich von Beginn an spiele, mache ich mir nicht so viele Gedanken über die Partie, sondern laufe, kämpfe und spiele einfach. Wenn ich zunächst auf der Bank sitze, beobachte ich das Spiel intensiv und überlege schon, wie ich das Verhalten des Gegners vielleicht nutzen kann, wenn ich eingewechselt werde. Aber an der Grundeinstellung ändert sich nichts. Ich lasse alles, was ich habe, auf dem Platz.

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