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17.10.2013

Stefan Reinartz: "Hoffenheim tritt ganz anders auf"

Stefan Reinartz verrichtet im Leverkusener Mittelfeld beinahe still und heimlich seine Arbeit. Für defensive Mittelfeldspieler ist das eine Auszeichnung. Vor der Partie der TSG gegen Bayer am Freitag, 18. Oktober, 20.30 Uhr, sprach der Nationalspieler mit achtzehn99.de über seine Rolle im Team, eine frühere Trainertätigkeit und das Duell in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena.

Du hast in allen Bundesligaspielen als "Sechser" in der Startelf gestanden. Ist das jetzt Deine Lieblingsposition, nachdem Du in der Vergangenheit oft in der Innenverteidigung agiert hast?

Stefan Reinartz: Abfangen, aufbauen, zwischen die Innenverteidiger fallen lassen, das Spiel auf die Flügel verlagern – meine Rolle ist recht komplex, sie macht mir viel Spaß. Ja, ich glaube schon, dass ich damit meine Lieblingsposition gefunden habe. Die Innenverteidigerposition ist denke ich meine zweitbeste.

Du bist aus eurem Team kaum wegzudenken und hast Dich in der Bundesliga längst etabliert. Dennoch fällt Dein Name nicht gleich als erstes, wenn man sich mit der Werkself befasst.

Reinartz: Meine Spielweise bringt nicht unbedingt allzu viel mit, um in der Öffentlichkeit sonderlich aufzufallen. Außerdem gefällt es mir, wenn ich anonym durch die Stadt laufen kann. Allerdings ist eine gewisse Medienpräsenz – gepaart mit guten Leistungen – auch nicht hinderlich im Fußballgeschäft.

B04 hält Anschluss an die beiden Meisterschaftsfavoriten aus München und Dortmund. Zählt ihr Euch allmählich selbst zu diesem Kreis und welche Ziele setzt Du Dir persönlich?

Reinartz: Meine persönlichen Ziele decken sich mit denen der Mannschaft. Wenn wir mit Bayer 04 erfolgreich sind, dann profitieren auch die einzelnen Spieler davon. Da habe ich natürlich auch die Nationalmannschaft im Blick. Mal sehen, was passiert. Grundsätzlich wollen wir versuchen, so lange wie möglich oben dranzubleiben.

Du bist ehrenamtlich auch als Co-Trainer für Eure U17 aktiv. Wie lässt sich das mit dem Profidasein vereinbaren und wie kam es dazu?

Reinartz: Ich mache das inzwischen nicht mehr, weil es zeitlich nicht mehr funktionierte. Tom Cichon, der jetzige B-Jugend-Cheftrainer, war damals mein Co-Trainer in der A-Jugend. Er hatte mich angerufen, weil er Verstärkung für sein Trainerteam suchte. Ich fand die Idee gut, weil ich Erfahrung sammeln konnte. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Aber die Jungs haben in etwa so viel Training wie wir. Das hat letztes Jahr zeitlich funktioniert, dieses Jahr leider nicht.

Ihr habt bei Eurem Heimspiel gegen die TSG im letzten Jahr einen Kantersieg gefeiert. Wie viel Aussagekraft hat das für das erneute Aufeinandertreffen am Freitag?

Reinartz: Gar keine. Es ist ein neues Spiel, das mit dem vergangenen rein gar nichts zu tun hat. Die Karten werden neu gemischt, zumal Hoffenheim in dieser Saison ganz anders auftritt.

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