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14.08.2013

Kevin Akpoguma erhält Fritz-Walter-Medaille

Der Deutsche Fußball-Bund und die Fritz-Walter-Stiftung würdigen herausragende sportliche Leistungen von Nachwuchs-Nationalspielerinnen und -Nationalspielern mit der Vergabe der Fritz-Walter-Medaille. 2013 gehört 1899-Neuzugang Kevin Akpoguma zu den Geehrten. Der Allrounder erhielt die Medaille in Gold in der Altersklasse U18.

Damit tritt der gelernte Verteidiger, der aber auch schon als Stürmer auflief, in die Fußstapfen von Matthias Ginter, Julian Draxler und Mario Götze - die letzten drei "Nachwuchsspieler des Jahres" in dieser Altersklasse. Die Ehrung wurde dem 18-Jährigen am Mittwoch, 16 Uhr, in Kaiserslautern im Rahmen des DFB-Länderspieles gegen Paraguay zu Teil. Akpoguma konnte nicht vor Ort sein, da er für die deutsche U19 nominiert ist, die gegen Ungarn spielt.

Die Jury der Fritz-Walter-Medaille legt nicht nur Wert auf die Leistungen auf dem Platz, sondern auch auf das Verhalten abseits des Rasens. Für Akpoguma auch deshalb eine besondere Auszeichnung: "Ich hatte im letzten Jahr besondere Herausforderungen, weil ich nicht nur in der A-Jugend und zeitweise in der 3. Liga spielte, sondern auch mein Abitur gebaut habe. Ich hatte aufgrund des Fußballs sehr viele Fehlzeiten und musste dann auch umgekehrt in Prüfungsphasen dem DFB absagen. Ich bin sehr froh, dass ich das alles gepackt habe."

Das liegt nun hinter dem 1,92 Meter großen Modellathleten. "In Hoffenheim kann ich mich voll und ganz auf den Fußball konzentrieren. Mich hier, in der Bundesliga, zu beweisen, ist ein großes Ziel. Das ist schon Motivation genug, aber natürlich gibt die Auszeichnung noch einen kleinen Schub dazu", erklärte "Akpo" gegenüber achtzehn99.de.

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