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16.02.2013

Sven Ulreich: "Es dürfte richtig intensiv werden"

Obwohl Sven Ulreich erst 24 Jahre alt ist, gehört der Torhüter beim VfB Stuttgart schon zum Inventar. Seit seinem Bundesliga-Debüt im Februar 2008 stand er 104 Mal für die Schwaben zwischen dem Pfosten. Insgesamt ist der gebürtige Schorndorfer seit 1998 beim VfB - mehr als sein halbes Leben lang. Mit achtzehn99.de spricht er über das Spiel in Hoffenheim, die aktuellen Probleme in Stuttgart und seine Art des Torhüterspiels.

Hallo Sven, nach der Winterpause gab es für den VfB noch nichts zu holen. Woran liegt das?


Es gab bei den bisherigen vier Bundesliga-Rückrundenspielen keines, in dem wir es geschafft haben, fehlerfrei zu bleiben. Zumeist haben unsere Gegner das eben eiskalt in Form von Gegentreffern bestraft. Wenn man dann nicht gewinnt, fehlt natürlich das Selbstvertrauen und so kommt eines zum anderen. Wir können uns aus dieser Situation nur Schritt für Schritt wieder befreien, durch hartes Training, gute Aktionen, jedoch vor allem positive Ergebnisse.


Du wurdest in Schorndorf geboren und spielst seit fast 15 Jahren beim VfB. Das baden-württembergische Derby gegen Hoffenheim ist da sicher etwas Besonderes, oder?


Ich sehe es als interessantes Duell. Bei beiden Mannschaften läuft es momentan nicht ganz rund. Hoffenheim muss Punkte sammeln, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Wir wollen den Abstand nicht kleiner werden lassen, im Idealfall sogar ausbauen.


Die TSG 1899 Hoffenheim präsentiert sich seit der Winterpause deutlich verbessert. Was erwartet dich und den VfB im Spiel?


Es dürfte richtig intensiv werden, wie es eigentlich in fast allen bisherigen Partien der Fall war. Bei unseren Auswärtsspielen gegen die TSG haben wir das aber bisher sehr gut hinbekommen. Das soll auch am Sonntag so bleiben.


Bruno Labbadia hat seinen Vertrag kürzlich bis 2015 verlängert. Ist das ein gutes Zeichen für die Mannschaft und den gesamten Verein?


Er hat den Verein in einer sehr schweren Phase übernommen und wieder nach oben gebracht. Im Jahr 2012 waren wir beispielweise die viertbeste Mannschaft in Deutschland. Schon allein das spricht für die gute Arbeit des Trainers. Es ist immer gut, wenn man auf der Trainerposition eine Konstanz hat. Mit der Vertragsverlängerung wurde die Voraussetzung hierfür geschaffen.


Du hast dich früh für die Position im Tor entschieden und es nie bereut. Was macht den Torwart-Job für dich so einzigartig?


Als Torwart darfst du dir nicht so die Fehler erlauben, wie auf anderen Positionen, denn zumeist führt dies zu einem Gegentreffer. Egal wie das Spiel läuft, du musst zu 100 Prozent präsent sein, um dann den vielleicht entscheidenden Ball zu halten.


Verstehst du den Unterschied zwischen modernem und altmodischem Torwartspiel. Geht es nicht darum, Bälle zu halten?


Da geht es letztlich immer drum. Als Torhüter ist man jetzt aber deutlich mehr als früher in das Spiel mit eingebunden, hat viele Ballkontakte. Deshalb spielen auch fußballerische und technische Fähigkeiten eine wichtigere Rolle.

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