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10.02.2012

Tanner: „Wir stehen alle hinter dieser Entscheidung“

Lesen Sie hier, was Manager Ernst Tanner auf der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Trainerteams sagte – über die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit, die Trennung von Holger Stanislawski und über die Entstehung der Entscheidungen in der Führungsebene von 1899 Hoffenheim.

Ernst Tanner über….

…die Entwicklungen der vergangenen Wochen:

„Die letzten Tage waren sehr turbulent und die Stimmung nach dem Spiel gegen den FC Augsburg dementsprechend niedergeschlagen. Ein Sieg aus zehn Spielen hat uns deutlich gemacht, dass wir die Situation innerhalb des Führungszirkels analysieren müssen. Der Trend, den wir dabei festgestellt haben, war und ist gefährlich. Ich habe den Auftrag erhalten, Sondierungsgespräche zu führen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Nach unserem Ausscheiden im DFB-Pokal war die Drucksituation so groß, dass wir eine Entscheidung fällen mussten.“

…die Trennung von Holger Stanislawski:

„Wenn ein Mann und Sympathieträger wie Stani geht, löst das selbstverständlich ein großes Echo bei den Fans aus. Das kann ich sehr gut verstehen. Wir haben uns mit den Fans auseinandergesetzt und versucht, ihnen unsere Sicht der Dinge deutlich zu machen. Die Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen. Unsere Aufgabe ist es aber auch, neben den Interessen der Fans die Interessen des Clubs zu berücksichtigen. Wenn wir nicht reagiert hätten, wäre uns das früher oder später auch zum Vorwurf gemacht worden.“

…den Prozess der Entscheidungsfindung im Führungszirkel von 1899 Hoffenheim:

„Das „Projekt Stani“ sehen wir nicht als gescheitert. Das beweisen allein die Reaktionen der Zuschauer am Mittwochabend. Es war kein Fehler, Stani damals nach Hoffenheim zu holen, auch wenn sich die Situation jetzt anders gestaltet. Eine Trainerentlassung ist immer eine unangenehme Entscheidung. Wir haben diese Entscheidung aber auf einer breiten Grundlage innerhalb des Führungszirkels getroffen und stehen jetzt auch alle dahinter.“

…die Gespräche mit Markus Babbel:

„Mit Markus Babbel hatte ich Montagnachmittag das erste Gespräch, bei dem gleich deutlich wurde, dass wir auf einer Linie liegen. In Zuzenhausen ist er gestern Abend eingetroffen. Wir erhoffen uns, dass wir mit ihm den Negativtrend stoppen. Letztlich zählen in unserem Geschäft aber nur die Punkte. Unser ursprünglich formuliertes Ziel, ein einstelliger Tabellenplatz, können wir auf alle Fälle noch erreichen.“

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