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U23
14.02.2012

U23: Namibia, Tag 7 / Kulturprogramm im Seebad und zurück nach Windhoek

Valentinstag, zweiter Tag in Swakopmund. Der Vormittag stand den Spielern für eine Stadtbesichtigung zur freien Verfügung – und an Sehenswürdigkeiten mangelt es dem 28.000-Einwohner-Seebad mit Sicherheit nicht. Am Nachmittag ging es schließlich wieder „nach Hause“, in Richtung Windhoek.

Im Hotel „Europa Hof“, in dem die Hoffenheimer untergebracht waren und das von außen einem Fachwerkhaus nachempfunden ist, herrschte eine von Schlagermusik untermalte urig-deutsche Atmosphäre, so dass sich mancher Hoffenheimer im Kraichgau wähnte. Nach dem Frühstück erkundeten Spieler und Funktionäre in mehreren Gruppen aufgeteilt vornehmlich den Stadtteil Swakopmund-Zentral. Auf dem Schulhof der „Namib Primary School“ (Motto: singen, spielen lernen, forschen) konnten etwa Jungs beim Rückwärtssalti schlagen beobachtet oder auf einem kleinen Markt in der „Am Zoll Street“ allerhand geschnitzte Souvenirs erworben werden. Vorbei am Marinedenkmal und dem Leuchtturm sowie an der Kristallgalerie, in der der weltgrößte Quarzkristall zu bewundern ist, ging es zum „Swakopmund Hotel“, der im 1993 geschlossenen und entsprechend umgebauten historischen Bahnhof – einem der ersten Namibias – untergebracht ist. Hier lernten die Hoffenheimer den Hotel-Angestellten Erwin kennen, der hocherfreut über den Besuch war, denn er hatte das Testspiel gegen Black Africa am Radio verfolgt. Erwin beherrscht eine der Khoisansprachen, das sind jene mit den Schnalz- und Klicklauten, und gab den staunenden Zuhörern eine kurze Hörprobe.

Die Zeit drängte. Neben der einladenden Strandpromenade inklusive herrlichen Blicks auf die Dünen der Namib-Wüste warteten unter anderem auch das neobarocke Hohenzollernhaus, das 1972 zum Nationalen Denkmal erklärt wurde, das Prinzessin-Rupprecht-Heim, das 1901 als Lazarett für die deutschen Schutztruppen errichtet wurde und heute ein Hotel ist, sowie die alte Kaserne auf eine Besichtigung.

Um 12:30 Uhr war der hervorragend organisierte Ausflug nach Swakopmund, der vom „Namibia Tourism Board“ und dem Reiseveranstalter „STA Travel“ unterstützt wurde, beendet. Fahrer Cleophas, der längst zum festen Bestandteil des Hoffenheimer Kaders geworden ist, steuerte den Bus des Reiseunternehmens „Sense of Africa“ derart unaufgeregt über die B2, dass er in Windhoek nicht nur tosenden Applaus erntete, sondern auch mit einer kleinen Belohnung bedacht wurde. Trainer Frank Kramer ließ es sich trotz der beeindruckenden Landschaft nicht nehmen, einige Spiel- und Trainingsvideos zu studieren und einige Spieler zum Einzelgespräch zu bitten.

Die Regenerations- bzw. kulturelle Phase ist ab sofort beendet. Ab Mittwoch stehen wieder der Fußball und soziale Verpflichtungen im Mittelpunkt.

Testspiele:

SKW/Ramblers – 1899 Hoffenheim U23 2:3 (0:2)

Black Africa – 1899 Hoffenheim U23 3:1 (1:1)

Donnerstag, 16. Februar: Namibia U23 – 1899 Hoffenheim U23 (18 Uhr Ortszeit)

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