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U23
11.11.2012

U23 kassiert beim 2:3 gegen Trier erste Heimniederlage

In einem rassigen Regionalliga-Spiel hat die U23 beim 2:3 (2:1) gegen Eintracht Trier ihre erste Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen müssen. „Wir hätten heute auch durchaus gewinnen können“, sagte Hoffenheims Trainer Frank Kramer. „Aber Trier hat eine gestandene Truppe, die unsere Fehler bestraft hat.“

Ohne Denis Streker, Vincenzo Grifo und Pelle Jensen, die allesamt 24 Stunden zuvor beim 1:1 der Profis in Düsseldorf mit von der Partie waren, fanden die Hoffenheimer gut in die Partie und hatten Pech, dass Andreas Schön nach vier Minuten nur den Pfosten traf. Kurz darauf durften sie aber die 1:0-Führung bejubeln, als Michael Gregoritsch eine Freistoß-Hereingabe Andreas Ludwigs verlängerte (11.). In dieser Phase hatte die Kramer-Elf die Begegnung absolut im Griff, Denis Thomalla scheiterte mit einem Distanzschuss am Trierer Schlussmann Stephan Loboué (16.) und nach einer schönen Einzelaktion aus halblinker Position am Gestänge (21.). „Wir hatten die Möglichkeiten, den entscheidenden Punch zu setzen, haben es aber nicht getan“, sagte Kramer später.

Nach und nach bissen sich die Moselstädter nun aber in die Partie. Koen Casteels klärte gegen Torjäger Chhunly Pagenburg per Fußabwehr zur Ecke (29.), doch die Eintracht wurde jetzt zusehends stärker und glich nach sehenswerter Kombination über Alon Abelski und Pagenburg, der für Maximilian Watzka prallen ließ, aus (41.). Die Hoffenheimer sehnten nun den Pausenpfiff herbei, Marco Schäfer rettete im Fünfmeterraum vor dem einschussbereiten Torge Hollmann (44.). Doch kurz vor Ablauf der ersten 45 Minuten klingelte es dann doch nochmal im Trierer Gehäuse. Kai Herdling hatte auf Thomalla durchgesteckt und dessen Lupfpass in den Sechzehner verwertete Andreas Ludwig zum 2:1.

Sonntagsschuss zum 2:2

Kurz nach Wiederanpfiff setzte Thomalla einen Freistoß nur knapp neben den Pfosten (52.), doch insgesamt wirkten Trierer im zweiten Durchgang entschlossener. „Wir haben in der einen oder anderen Situation unglücklich verteidigt, und Trier ist eine erfahrene Mannschaft, die genau darauf lauert und das bestraft“, ärgerte sich Kramer über die Entstehung des 2:2-Ausgleichstreffers. Fahrudin Kuduzović durfte einen langen Ball im Strafraumeck mit der Brust stoppen und per Sonntagsschuss volley einschweißen (60.). Mit Ausnahme eines Gregoritsch-Schusses, der knapp am Tor vorbeistrich (71.), versandeten nun die Offensivbemühungen der Hausherren, die seit dem 22. April im Dietmar-Hopp-Stadion nicht mehr verloren hatten. „Wir haben unsere Angriffe leider nicht mehr sauber ausgespielt“, so Kramer, der dann mit ansehen musste, wie Casteels zwar Watzkas Volleyschuss zur Ecke klärte, diese aber zum 2:3 führte. Der Ball segelte in den Fünfmeterraum und wurde nach einigem Gestochere von Abelski über die Linie befördert (80.).

In der Schlussphase waren die Moselstädter dem 2:4 näher als die Hoffenheimer dem Ausgleich. „Am Ende ist die Jugend etwas mit meiner Truppe durchgegangen, während die Trierer das Ding mit ihrer Erfahrung runtergespielt haben. In Sachen Engagement und Leidenschaft kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, so Kramer, der betonte: „Ganz entscheidend wird sein, dass sie jetzt schnell wieder aufstehen und am kommenden Samstag in Pfullendorf beweisen, diesen Nackenschlag gut verarbeitet zu haben.“

TSG 1899 Hoffenheim II – Eintracht Trier 2:3 (2:1)

Hoffenheim: Casteels – Schäfer, Süle, Conrad, Szarka – Herdling, Weis (46. Wieser) – Ludwig (88. Chabbi), Thomalla, Schön (71. Hirsch) – Gregoritsch.

Trier: Loboué – Brighache, Kröner, Konrad, Zittlau – Hollmann – Lewerenz (90.+2 Dingels), Watzka, Kuduzović – Pagenburg (88. Lubasa), Abelski (90. Klinger).

Tore: 1:0 Gregoritsch (11.), 1:1 Watzka (41.), 2:1 Ludwig (45.), 2:2 Kuduzović (60.), 2:3 Zittlau (80.). Zuschauer: 410. Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart). Karten: Gelb für Wieser, Ludwig / Hollmann, Abelski, Lewerenz.

Daten & Fakten zum Spiel »

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