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U23
15.03.2012

U23 empfängt Hessen Kassel

Drei Spiele, drei Siege. Die Bilanz der Hoffenheimer U23 gegen den KSV Hessen Kassel liest sich gut. Am Samstag trifft die Elf von Trainer Frank Kramer erneut auf den ehemaligen Zweitligisten und würde diese Serie gerne fortsetzen – um eine andere zu beenden. Anpfiff im Dietmar-Hopp-Stadion ist um 14 Uhr.

Seit sieben Partien ist „Hoffe zwo“ mittlerweile ohne dreifachen Punktgewinn. In der Rückrundentabelle der Regionalliga Süd liegen die U23-Talente sogar auf dem letzten Platz. Da trifft es sich nicht sonderlich gut, dass Kai Herdling nach seinem Platzverweis beim 1:2 in Worms mit einem Spiel Sperre belegt wurde und zuschauen muss. Für den 27-Jährigen ein Déjà -vu: Schon beim 3:0-Heimsieg im Oktober 2010 war der Kapitän nicht spielberechtigt. Zudem muss Kramer auf Joseph-Claude Gyau verzichten, der mit der U23-Nationalmannschaft der USA ein Trainingslager in Nashville absolviert. Immerhin könnten mit Manuel Gulde, Florian Ruck und Denis Thomalla drei weitere Jungs in den Kader zurückkehren, die beim Busunfall in Namibia verletzt wurden. Ein Fragezeichen steht hinter Marco Schäfer. Der Mittelfeldspieler hatte den Unfall an sich schadlos überstanden, fehlte aber in Worms krankheitsbedingt und ist noch nicht komplett wiederhergestellt. Aufgrund der noch immer angespannten Personalsituation ist also nicht klar, in welcher Formation die Hoffenheimer auflaufen werden. Dennoch wird die Kramer-Elf alles daran setzen, ihre Negativserie zu beenden und den 3:1-Hinrundensieg im Auestadion zu wiederholen.

Für den Kasseler Coach Uwe Wolf ist die Partie im Dietmar-Hopp-Stadion eine besondere. „Ich freue mich, dorthin zurückzukehren, wo meine Trainerlaufbahn begann“, sagt der 44-Jährige, der seit Januar das Zepter bei den Nordhessen schwingt. Von 2003 bis '07 trainierte Wolf die A-Junioren von 1899 Hoffenheim und kennt sich im Kraichgau bestens aus. „Einige Spieler der U23 sind durch meine Hände gegangen.“ Zwar muss Wolf auf den gelbgesperrten Mittelfeldspieler Caner Metin (vier Saisontore) verzichten, dafür kehren Sebastian Gundelach und René Ochs aus dem Lazarett zurück. Die „Löwen“ kommen mit stolzgeschwellter Brust in die Silbergasse, immerhin sind sie unter Wolf noch ungeschlagen und haben seit Mitte November kein Spiel mehr verloren.

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