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PROFIS
13.07.2012

Malbasic: „Werde Deutsch-Unterricht nehmen“

Seit drei Tagen ist der jüngste Neuzugang der TSG im Kraichgau. Der Serbe Filip Malbasic wechselte vom heimischen Erstligisten Rad Belgrad zu 1899 Hoffenheim und unterschrieb einen Vertrag bis 2016. Trotz der kurzen Eingewöhnungszeit ist er bereits voll in die kraftraubende Vorbereitung der TSG integriert. .

22Mal stand der 19-Jährige im vergangenen Jahr für seinen ehemaligen Klub auf dem Platz, war schon als junger Profi ein fester Bestandteil der Mannschaft. Auch der serbische Verband baut bereits seit geraumer Zeit auf die Dienste von Malbasic. So nahm er 2011 an der U19-Europameisterschaft in Rumänien teil, als Serbien im Halbfinale ausschied. Dreimal kam Malbasic damals zum Einsatz. Derzeit ist er aktueller U21-Nationalspieler.

„Ich verfolge die Bundesliga schon seit einigen Jahren“

„Es ist mir eine große Ehre, ein Teil der Hoffenheimer Mannschaft zu sein. Die Spieler haben mich freundlich aufgenommen und sofort akzeptiert. Hier gibt es einige gute Spieler, ich bin sehr beeindruckt von deren Leistung“, so Malbasic im Gespräch mit achtzehn99.de. Die TSG kennt er seit dem Aufstieg im Jahr 2008, weil er das Geschehen in der Bundesliga schon seit einigen Jahren verfolgt. „ Die Bundesliga gehört zu den besten Ligen der Welt und ich freue mich, hier künftig spielen zu dürfen.“

Neues Land – neue Sprache

Die Reise von seinem Heimatland in den beschaulichen Kraichgau musste Malbasic alleine antreten. Eine eigene Wohnung konnte er sich in der kurzen Zeit auch noch nicht suchen. „Ich wohne noch in einem Hotel, mittelfristig möchte ich aber natürlich eine eigene Wohnung haben.“ Die Suche läuft. Verständigen muss er sich derzeit noch auf Englisch, da er bislang noch kein Deutsch kann. Dies will er aber so schnell wie möglich ändern. „ Im Moment kann ich mich nur mit Sejad Salihovic und Boris Vukcevic in meiner Muttersprache unterhalten. Sonst spreche ich nur Englisch. Es ist aber fest eingeplant, dass ich in naher Zukunft Deutschstunden nehmen werde.“


Für die nächste Saison erhofft er sich so oft wie möglich auf dem Platz zu stehen und den Trainer überzeugen zu können. „Dafür werde ich mein Bestes geben!“

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