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07.12.2012

Dennis Aogo: „Gegen Danny wird es zur Sache gehen!“

Im Bundesliga-Freitagspiel trifft die TSG 1899 Hoffenheim um 20.30 Uhr auf den HSV. Wenige Stunden vor dem Anpfiff in der Hansestadt sprach achtzehn99.de mit dem Hamburger Defensivspieler Dennis Aogo über die wichtige Partie sowie ein Wiedersehen mit einem „guten Freund“ bei der TSG.

Dennis, der HSV ist schlecht in die Saison gestartet, hat sich jetzt aber im Mittelfeld etabliert. Wie habt ihr die Wende geschafft, kann man alles auf die Person Rafael van der Vaart reduzieren?

Ich denke, wir haben im letzten Heimspiel gegen Schalke 04 bewiesen, dass sich unsere Leistungssteigerung nicht nur auf Rafael van der Vaart bezieht. Das war sicherlich eine, wenn nicht sogar die stärkste Saisonleistung. Wir haben gezeigt, dass wir uns insgesamt als Team gefangen und gefestigt haben. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat aber ohne Zweifel auch Rafael van der Vaart. Er hat durch seine Qualitäten auf dem Platz, als auch durch sein Auftreten abseits des Platzes einen großen Schub gebracht. Durch ihn, aber auch durch beispielsweise Milan Badelj ist die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt. Die jungen Spieler können sich in diesem Schatten besser entfalten und haben einen wichtigen Schritt gemacht.

Hoffenheim hat diese Wende noch nicht geschafft, wie schätzt du die Mannschaft ein, in der durch die letzte Negativserie sowie der Trainerwechsel viel Aufregung in der Woche herrschte?

Hoffenheim hat einen guten Kader, der von der Qualität stärker einzuschätzen ist, als es die Tabellensituation widerspiegelt. Warum es bisher nicht richtig rund läuft, kann ich aus der Entfernung nur schwer einschätzen. Was ich aber weiß - und da stimmt mir sicherlich jeder zu, der so etwas schon einmal erlebt hat - ist, dass sich Spieler nach einem Trainerwechsel immer besonders beweisen wollen. Da legt jeder vielleicht noch ein paar Prozentpunkte mehr drauf, weil er sich unbedingt zeigen will.

Daniel Williams ist seit gemeinsamen Zeiten beim SC Freiburg ein sehr enger Kumpel von dir. Habt ihr regelmäßig Kontakt und sprecht ihr dann auch über den bisherigen Saisonverlauf? Ist das Aufeinandertreffen am Freitag schon Thema gewesen und habt ihr vielleicht eine Wetten laufen?

Wir kennen uns sogar schon aus Karlsruher Zeiten, sprich aus frühester Jugend. Er ist ein sehr guter Freund von mir. Im Sommer waren wir zusammen im Urlaub und wir telefonieren regelmäßig. Natürlich geht es da auch um Fußball und um unsere Vereine. Zum Spiel am Freitag haben wir keine Wette laufen, aber das Besondere ist, dass wir womöglich das erste Mal direkt aufeinandertreffen. Er spielt halbrechts und ich, wenn ich wieder im Mittelfeld ran darf, auf der linken Seite. Da wird es zur Sache gehen. (lacht)

Mit van der Vaart und Maximilian Beister fehlen euch im nächsten Spiel gleich zwei wichtige Stützen der letzten Wochen. Wie versucht ihr das zu kompensieren?

Wir haben schon gegen Schalke und auch in Wolfsburg gezeigt, dass wir Ausfälle kompensieren können. Wichtig ist, dass die Mannschafteile zusammen funktionieren und wir uns wie in den vergangenen Spielen als Einheit präsentieren. Das Selbstbewusstsein aus diesen Partien haben wir auf jeden Fall mitgenommen und das wird uns auch gegen Hoffenheim helfen, die Ausfälle zu kompensieren.

Langfristig haben beide Teams mit dem Erreichen der internationalen Plätze die gleichen Ziele formuliert. Siehst Du beide Mannschaften daher auf Augenhöhe und was erwartest Du vom Spiel?

Die Liga ist wie schon in den vergangenen Jahren sehr ausgeglichen. In fast jedem Spiel entscheiden Kleinigkeiten. Das wird auch am Freitagabend nicht anders sein. Die Hoffenheimer werden zeigen wollen, welche Qualität in ihnen steckt. Wir wollen uns mit einem weiteren Heimsieg im Mittelfeld festsetzen und können dann auf eine erfolgreiche Hinrunde zurückblicken. Ich erwarte ein sehr enges Spiel.

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