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PROFIS
24.08.2012

Compper: „Wir brennen darauf, es besser zu machen!“

In Berlin war er nur Zuschauer, zum Bundesliga-Auftakt steht Marvin Compper wieder zur Verfügung. Wie er das Pokalspiel von draußen erlebt hat und warum die Fans im BORUSSIA-PARK eine andere Hoffenheimer Mannschaft erleben werden, erklärt der Innenverteidiger im achtzehn99.de-Interview.

Marvin, am Samstag startet für die TSG bei Borussia Mönchengladbach die neue Bundesligasaison. Steigt so langsam auch bei Dir die Spannung?

Spannung ist vielleicht nicht das richtige Wort, eher Vorfreude. Wir haben eine lange und intensive Vorbereitung in den Knochen und glauben jetzt auf den Punkt fit zu sein.

Das sah aber am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal bei deinen Mannschaftskollegen nicht so aus. Du warst gesperrt und konntest das Ganze nur am TV verfolgen. Beschreib doch einmal, wie das war.

Ich bin fast verrückt geworden. Es ist schon schlimm genug nicht spielen zu dürfen, aber dann sollen die Jungs wenigstens gewinnen. So wie das Spiel gelaufen ist, war es unerträglich. Wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden, ich hatte das Gefühl, es kamen alle möglichen negativen Faktoren zusammen!

Was macht Dich optimistisch, dass es nun gegen Gladbach besser läuft?

Wir haben das Spiel analysiert und im Training intensiv an der Abstimmung der einzelnen Mannschaftsteile gearbeitet. Jeder von uns weiß: So etwas darf keiner Profi-Mannschaft passieren und doch sind wir Menschen und machen Fehler. Aber ich bin mir sicher, dass jeder einzelne jetzt darauf brennt, es besser zu machen. Ich bin echt zuversichtlich, denn unsere Vorbereitung war insgesamt sehr gut, und die Qualität in der Mannschaft ist da.

Bist Du jetzt so etwas wie der lachende Dritte oder anders gefragt: Gehst Du davon aus, am Samstag in der Startelf zu stehen?

Also zunächst mal hätte ich viel lieber gespielt und der Mannschaft in Berlin geholfen. Ich bin Teil dieses Teams und habe genauso verloren wie alle anderen. Aber ich habe aus meiner Sicht in der gesamten Vorbereitung gut gearbeitet und gehe schon davon aus, von Beginn an zu spielen.

Du bist schon seit viereinhalb Jahren bei der TSG und wurdest jetzt in den Mannschafsrat gewählt. Wie definierst Du den Begriff Führungsspieler?

Natürlich freut es mich, das Vertrauen der Mannschaft und der Trainer zu haben. Für mich ist es aber selbstverständlich, auf die anderen zuzugehen und meine Hilfe anzubieten. Ich bin seit 2008 in Hoffenheim und habe in der Zeit schon einiges an Erfahrung sammeln können. Da gehört es dann automatisch dazu, Führung zu übernehmen. Das habe ich aber auch schon in der Vergangenheit gemacht. Außerdem haben wir auch andere Führungsspieler wie Tim, Matthieu, Andi oder Sali. Auf dem Platz übernehmen wir alle gemeinsam Verantwortung.


Zum Schluss noch dein Tipp: Wie geht die Partie aus?

Einen Tipp gebe ich grundsätzlich nicht gerne ab. Aber ich kann versprechen, dass wir alles geben, um einen guten Start in die Liga zu schaffen. Außerdem wollen wir zeigen, dass die Pokalpartie ein einmaliger Ausrutscher war.

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