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08.11.2011

Manuel Gulde feiert Comeback in der U23

Ein ganzes Jahr lang musste Manuel Gulde Woche für Woche zusehen, wie seine Teamkollegen dem runden Leder nachjagten. Eine Schambeinverletzung setzte ihn Mitte der vergangenen Hinrunde außer Gefecht. Eine Operation wurde nötig. Es folgten Monate in der Reha, Rückschläge und wieder Rankämpfen. Keine leichte Zeit für den erst 20-jährigen Innenverteidiger.

Am vergangenen Sonntag feierte er schließlich sein Comeback. Im Spiel der U23 gegen den SC Freiburg (1:3) absolvierte er die vollen 90 Minuten in der Viererkette der Elf von Trainer Frank Kramer. Angesprochen auf Guldes Leistung, hatte Kramer vor allem Positives zu berichten: „Er hat sehr ordentlich gespielt und die 90 Minuten ohne konditionelle Probleme absolviert.“

Gulde selbst war trotz der Niederlage glücklich, endlich wieder das machen zu dürfen, was er am liebsten tut: Fußball spielen. „Das 1:3 ist natürlich enttäuschend. Aber für mich persönlich ist es erstmal ein schönes Gefühl endlich wieder dabei zu sein“, sagte er nach dem Spiel. Das begann er auf der linken Innenverteidigerposition, gemeinsam mit vier Kollegen aus der Profimannschaft (Boris Vukcevic, Tobias Weis, Peniel Mlapa, Sven Schipplock). Im Verlauf der Partie und nach der Einwechslung von Robin Neupert wechselte er nach rechts innen. „Vor der Partie war ich schon nervös“, gestand Gulde, „das war auf dem Platz aber sofort weg – da war wieder fast alles beim alten.“

Vor seiner ersten einer ganzen Reihe an verletzungsbedingten Rückschlägen galt das Hoffenheimer Eigengewächs als vielversprechendes Nachwuchstalent der Kraichgauer. Sein Bundesliga-Debüt gab er im Januar 2010 gegen Bayer Lverkusen. Bis dahin durchlief er sämtliche Juniorennationalmannschaften des DFB. Jetzt ist er wieder auf dem Weg zu alter Stärke, wie auch U23-Trainer Kramer bestätigt: „Er trainiert seit drei Wochen mit uns und hat sich in der Zeit absolut vorbildlich verhalten. Jetzt gilt es, seine Leistung wieder zu stabilisieren und ihn Schritt für Schritt wieder an den Profikader heran zu führen.“

Gulde selbst weiß, dass er noch einen langen Weg vor sich hat. Unter Druck setzt sich der gebürtige Mannheimer nicht: „Ich will einfach nur wieder Fußball spielen. Alles andere ist jetzt erstmal egal.“

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