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03.11.2011

Gegen K‘lautern: Beck vor 100. Spiel im Hoffe-Trikot

„Wir haben auswärts einfach noch nicht die Stabilität aus den Heimspielen, machen zu viele leichte Fehler und leisten uns zu viele Ballverluste“, erklärt Cheftrainer Holger Stanislawski die Gründe für die magere Punkteausbeute bei den Gastspielen zuletzt. Am Samstag, 15.30 Uhr, darf die TSG 1899 gegen den 1. FC Kaiserslautern wieder in der „Festung“ WIRSOL Rhein-Neckar-Arena ans Werk und hat die neuerliche Chance mit einem Heimerfolg im Rücken die nächste Auswärtsaufgabe zu meistern.

Viel Kritik hagelte es nach der 1:3-Niederlage beim FC Schalke 04. Die Videoanalyse nach dem Gastspiel in der Veltins-Arena dauerte demnach auch weitaus länger als 90 Minuten. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag wollte Stani das Spiel aber endgültig ad acta und den Fokus auf das Gastspiel der Roten Teufel legen. „Sie kommen mit breiter Brust“, sagte er, „sind defensiv gut organisiert und haben ein schnelles Umschaltspiel in die Offensive, aber auch zurück in den Defensivverbund.“ Genau da liege die Schwierigkeit: „Wir werden nicht viele Räume bekommen. Die müssen wir durch schnelles Kombinationsspiel nutzen, dürfen aber auch keine Angriffsfläche für Konter bieten.“ Ein Spagat, der am Samstag gelingen und Hoffenheim den vierten Heimsieg der laufenden Saison bescheren soll.

Personelle Veränderungen wahrscheinlich

Personell kann Stanislawski aus dem Vollen schöpfen. Einzig Kapitän Andreas Beck ist aufgrund einer Muskelverhärtung fraglich. Sein 100. Bundesliga-Einsatz im Trikot von 1899 Hoffenheim entscheidet sich am Freitag nach dem Abschlusstraining. Für ihn stünden Andreas Ibertsberger oder Fabian Johnson bereit. Sejad Salihovic und Tobias Weis konnten erneut das volle Programm absolvieren und sind ebenso wieder Optionen für den 18er-Kader. Änderungen in der Startelf schließt der Coach daher nicht aus. „Wir sind auf fast allen Positionen doppelt besetzt und die Leistungen einiger Spieler waren zuletzt sehr schwankend“, erklärte er. „Es kann also durchaus sein, dass wir Änderungen vornehmen. Doch ich erwarte auch, dass diejenigen, die ihre Chance bekommen, Gas geben und diese nutzen.“

Gylfis Lieblingsgegner

Gylfi Sigurdsson würde seinen Platz in der Startelf natürlich gerne behalten. Alleine schon seine persönliche Bilanz gegen die Pfälzer spricht für seine Berufung. In 96 Minuten Einsatzzeit gegen den FCK traf der Isländer zweimal. Darunter auch sein erstes Bundesliga-Tor am 4. Spieltag 2010/11 im Fritz-Walter-Stadion, was er mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung per Freistoß erzielte. Damals noch unter Ralf Rangnick.

Noch Restkarten verfügbar

Für das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern sind noch wenige Restkarten in den Preiskategorien 1 und 2 vorhanden. Karten erhalten Sie im Webshop unter www.achtzehn99.de, im Ticketshop an der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Am Spieltag öffnen die Tageskassen um 13.30 Uhr.

Daten und Fakten

Der FCK ist ein gern gesehener Gast. Beide Gastspiele im Kraichgau gingen an die TSG 1899. In den insgesamt vier Aufeinandertreffen in der ersten und zweiten Bundesliga glückten Hoffenheim drei Siege - einzig die Partie in der vergangenen Spielzeit auf dem Lauterer Betzenberg endete mit einem 2:2.

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