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30.04.2022

Bittere Niederlage gegen Freiburg

Turbulentes Baden-Duell, aber am Ende leider keine Punkte: Die TSG Hoffenheim hat das Top-Spiel gegen den SC Freiburg 3:4 (1:1) verloren. Die zwischenzeitliche 2:1-Führung hielt nur wenige Sekunden, ein Doppelschlag zwanzig Minuten vor Spielende brachte die Breisgauer mit 4:2 in Front, der Anschlusstreffer von Rudy kam zu spät (84.). Für die TSG trafen zudem Andrej Kramarić und Angelo Stiller.

Personal und Taktik:

Im Vergleich zum 2:2 bei Eintracht Frankfurt veränderte Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Startelf auf zwei Positionen. Die beiden in Frankfurt gesperrten Pavel Kadeřábek und Christoph Baumgartner ersetzten Stefan Posch und Jacob Bruun Larsen. Vor Torwart Oliver Baumann bildete Kadeřábek gemeinsam mit Kevin Akpoguma, Kevin Vogt und David Raum die Viererkette. Im Mittelfeld sicherte Diadie Samassékou ab, Baumgartner und Stiller agierten etwas offensiver. Munas Dabbur lief hinter den beiden Spitzen Ihlas Bebou und Andrej Kramarić auf.

In der 65. Minute wechselte die TSG doppelt: Georginio und Sebastian Rudy ersetzten Dabbur und Baumgartner. Rund sechs Minuten später kam Robert Skov für Samassékou ins Spiel. In der 89. Minute wechselte Cheftrainer Sebastian Hoeneß erneut doppelt und brachte Kasim Adams und Jacob Bruun Larsen für Akpoguma und Kadeřábek.

Szene des Spiels:

In der dritten Minute der Nachspielzeit verhinderte SC-Keeper Mark Flekken den 4:4-Ausgleich durch einen Kopfball von Kasim Adams mit einer spektakulären Parade.

Zahl des Spiels: 100

Das 3:4 gegen den SC Freiburg war das 100. Pflichtspiel für Christoph Baumgartner bei den Profis der TSG Hoffenheim.

Aufstellungen:

TSG Hoffenheim: Baumann – Kadeřábek (89. Bruun Larsen), Akpoguma (89. Adams), Vogt, Raum – Samassékou (71. Skov)  – Baumgartner (65. Rudy), Stiller – Dabbur (65. Georginio) – Bebou, Kramarić

SC Freiburg: Flekken – Lienhart, Gulde (46. Petersen), N. Schlotterbeck – Kübler (90.+4 Sildillia), Eggestein, Höfler, Günter – Sallai (71. Jeong), Grifo (88. Schmid) – Höler  (71. Demirovic)

Tore: 0:1 Sallai (23.), 1:1 Kramarić (32.), 2:1 Stiller (49.), 2:2 Günter (50.), 2:3 Höler (70.), 2:4 Jeong (73.), 3:4 Rudy (84.)

Der Spielfilm

7

Gulde rutschte am eigenen Strafraum aus und ermöglichte so die erste TSG-Chance, aber Kramarić legte im Strafraum nochmal quer statt selbst abzuschließen, da war mehr möglich.

23

Ganz bitteres Gegentor: Die TSG verlor den Ball am eigenen Strafraum, Freiburg spielte es ganz schnell aus, so dass Sallai frei vor Baumann stand und perfekt ins rechte Eck traf.

32

Klasse Pass auf die linke Seite auf Raum. Der Nationalspieler flankte in gewohnter Manier von links scharf in die Mitte, wo Kramarić den Weg zum ersten Pfosten machte und mit der Fußspitze ins kurze Eck traf. Der so wichtige Ausgleich für die TSG. 

39

Die Großchance zur Führung: Ein Einwurf rutschte irgendwie durch zu Dabbur, der vor dem Strafraum querlegte für Baumgartner. Der Mittelfeldspieler visierte mit einem Schlenzer den rechten Winkel an, zielte aber ganz knapp vorbei.

49

Was für ein Hammer: Kramarić zog von links in die Mitte und hatte eigentlich eine super Abschlussposition, legte aber nochmal auf für Stiller, der mit links perfekt ins lange Eck traf.

50

Freiburg antwortete postwendend: Günter knallte außerhalb des Strafraums einfach mal drauf und traf perfekt ins untere rechte Eck.

62

Auf einmal hatte Höler das 3:2 auf dem Fuß: Nach einer Flanke legte Sallai nochmal ab, aber Höler wurde im letzten Moment noch entscheidend von Samassékou gestört, sonst hätte wohl Freiburg geführt.

70

Grifo schoss einen Freistoß vom rechten Strafraumrand perfekt auf den zweiten Pfosten, wo Höler noch mit dem Kopf dran war und den Ball über die Linie drückte.

73

Der Freiburger Doppelschlag: Vogt konnte erst noch klären, doch der Ball landete genau bei Jeong, der im Eins-gegen-Eins gegen Baumann der Sieger blieb und zum 4:2 für Freiburg traf.

84

Die TSG kämpfte sich nochmal ran: Georginio setzte sich sensationell links durch und legte ab auf Raum, der in die Mitte flankte. Rudy kam zum Abschluss, Flekken war noch dran aber wohl hinter der Linie. Zur Sicherheit haute auch Georginio den Ball nochmal rein.

90 + 3

Tatsächlich noch die Großchance zum Ausgleich: Im Anschluss an eine Ecke kam Adams zum Kopfball, doch Flekken parierte und der Nachschuss von Georginio flog übers Tor.

Daten & Fakten zum Spiel »

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