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PROFIS
10.11.2021

Videoanalyse-Workshop mit dem KIT Karlsruhe

Neun Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben in Zusammenarbeit mit der TSG Hoffenheim an einem Videoanalyse-Workshop teilgenommen und bekamen im Oktober ihr Zertifikat überreicht. Weitere Projekte sollen folgen.

Das Themenfeld Videoanalyse hat in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung im Fußball gewonnen, doch was steckt eigentlich dahinter? Neun Studenten des Studiengangs Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhielten in den vergangenen zwölf Monaten einen spannenden Einblick, wie ein Videoanalyst bei der TSG Hoffenheim arbeitet. Die TSG bot zwei Workshops an, bei dem sich die Teilnehmer auf eine Prüfung vorbereitet haben.

Zunächst zeigten ihnen Timo Gross (Co-Trainer Analyse beim Bundesliga-Team der TSG und Leiter Spielanalyse) sowie U23-Analyst Michael Bischof die Anwendung quantitativer und qualitativer Spielanalyse, ehe in einer Phase des Eigenstudiums ein Matchplan sowie eine Gegneranalyse vorbereitet werden sollte. Im Oktober trafen sich alle Beteiligten in Zuzenhausen für die Abschlusspräsentation der Teilnehmer.

„Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Ich durfte während meines Studiums selbst Erfahrungen im Profi-Fußball sammeln und will das unbedingt weitergeben“, sagt Timo Gross. „Wir planen bereits weitere Workshops und sammeln Ideen, um das Projekt zu erweitern.“

Bedingt durch die Corona-Pandemie hatte sich der Präsenz-Termin verschoben. Im Oktober war es dann endlich so weit. Alle Teilnehmer bekamen von Timo Gross und Dietmar Blicker (stellv. Geschäftsführer Institut für Sport und Sportwissenschaft, Fachleiter Fußball, Grund- und Schwerpunktfachausbildung des KIT) ein Zertifikat für die Teilnahme überreicht.

„Auch für uns als TSG Hoffenheim ist es ein sehr interessantes Projekt. Wir erfahren andere Blickwinkel und können Talente für die Videoanalyse frühzeitig erkennen. Die Workshops sind ein Türöffner für die Studenten, aber auch für uns als Verein“, sagt Gross. 

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