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U23
16.04.2021

Herdling will gegen Gießen Lohn für gute Leistungen

Nach zuletzt ansprechendem Auftritt ohne Punkte beim SSV Ulm möchte die U23 im Heimspiel gegen den FC Gießen wieder Zählbares einfahren. Ein Sieg wäre immens wichtig, da die Mannschaft von Trainer Kai Herdling den Gegner überflügeln würde und auf einen Nichtabstiegsplatz springen könnte.

Das sagt der Trainer

Die Leistung beim 1:4 am vergangenen Wochenende in Ulm stand im krassen Gegensatz zum Ergebnis. Auf dem mutmachenden Spiel im Donaustadion will Kai Herdling mit seinem Team nun jedoch aufbauen. „Unsere Leistungen waren zuletzt gut, aber wir hatten immer wieder sehr starke Gegner aus der Spitzengruppe der Liga. Nun soll für uns aber die Phase beginnen, in der wir uns für unsere Leistungen auch mit Punkten belohnen.“

Dass ein Sieg gegen das Team, das den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, besonders wichtig wäre, will Herdling gar nicht abstreiten. Dass die Aufgabe gegen die Mannschaft des früheren Bundesligaprofis Daniyel Cimen aber eine knifflige wird, weiß der U23-Chefcoach auch: „Gießen hat eine super Defensive und viel Erfahrung in der Mannschaft. Von daher wird es für uns nicht einfach, aber es ist angesichts der Tabellensituation auch ein Gegner, den wir schlagen sollten.“

Das Personal

Nach seiner Gelb-Roten Karte in Ulm muss Quincy Butler gegen Gießen aussetzen. Verletzt oder erkrankt fehlen Abdulkerim Çakar, Sejad Salihović, Amid Khan Agha sowie die langzeitverletzten Tobias Heiland, Andreas Ludwig, Jacob Young und Alexandar Borković. Zudem ist Mario Erb angeschlagen und für Samstag noch fraglich. Wieder einsatzbereit sind nach ihren Verletzungspausen hingegen Deji Beyreuther, Max Geschwill, Meris Skenderović und Gautier Ott.

Der Gegner

Der FC Gießen ist ein sehr junger Verein, denn in seiner jetzigen Form ist der Klub erst vor drei Jahren entstanden. Er ging aus der Aufnahme der Fußballabteilung des VfB Gießen in den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg hervor. Das neue Logo und die Vereinsfarben orientierten sich eher am VfB Gießen, zudem trägt der FCG seine Heimspiele auch im Gießener Waldstadion aus. Trainiert wird jedoch auf den Plätzen des früheren SC Teutonia Watzenborn-Steinberg.

Nach der Neugründung gelang sofort die Meisterschaft in der Hessenliga und damit verbunden der Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Schon damals im Übrigen unter Trainer Daniyel Cimen, der der erste und daher bislang einzige Chefcoach der Mittelhessen ist. Neben dem Ex-Profi auf der Trainerbank verfügen auch einige Spieler über Bundesligaerfahrung. So kamen Mittelfeldspieler Michael Fink (137 Bundesligaspiele für Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld), Torhüter Frederic Löhe (ein Bundesligaspiel für Borussia Mönchengladbach) und Nejmeddin Daghfous (ein Bundesligaspiel für Mainz 05) bereits im Oberhaus zum Einsatz.

Toptorjäger der Mittelhessen ist jedoch der 22-jährige Tim Korzuschek, der vor vier Jahren aus der Jugend von Kickers Offenbach zu Teutonia Watzenborn-Steinberg gewechselt war und somit ein FC-Gießen-Spieler der ersten Stunde ist. Davon gibt es neben ihm nur noch einen weiteren: Mittelfeldspieler Johannes Hofmann.

Serien und bisherige Duelle

Erst zwei Mal kam es bislang zum Duell zwischen „Hoffe zwo“ und dem FC Gießen. Beide Spiele fanden im Übrigen in Gießen statt, da das Rückspiel der vergangenen Saison im Dietmar-Hopp-Stadion aufgrund der abgebrochenen Saison nicht mehr ausgetragen werden konnte. Es kommt also zu einer Premiere an der Hoffenheimer Silbergasse. Je ein Duell ging an „Hoffe zwo“ (2:1 im Oktober 2020) und den FCG (4:2 im Oktober 2019). Auf TSG-Seite haben drei Spieler bereits gegen die Gießener getroffen: Alfons Amade und Chinedu Ekene beim 2:1-Sieg, Andreas Ludwig bei der 2:4-Niederlage.

Der Trend spricht aktuell für die Kraichgauer, die keines der vergangenen drei Heimspiele verloren haben. Der FC Gießen wartet hingegen seit fünf Partien auf drei Punkte und hat von den vergangenen zwölf Spielen nur eines gewonnen. Außerdem stellen die Mittelhessen mit nur acht Treffern in zehn Spielen gemeinsam mit Schlusslicht Eintracht Stadtallendorf die schwächste Offensive der Rückrunde. Ihre Stärken haben die Gießener jedoch in der Defensive bewiesen. Mit nur 37 Gegentoren in 31 Partien verfügen sie über die siebtbeste Abwehr der Liga.

Die Lage der Liga

Nach den letzten beiden Nachholspielen, die in dieser Woche ausgetragen wurden, ist die Tabelle seit langer Zeit mal wieder gerade. Alle 22 Teams haben nun 31 Spiele ausgetragen und somit noch elf Partien zu absolvieren. Die Meisterschaft scheint zwischen der U23 des SC Freiburg und den Offenbacher Kickers ausgemacht zu werden, wobei die Breisgauer aktuell bei sechs Punkten Vorsprung auf den OFC klar im Vorteil sind.

Deutlich mehr Teams sind im Kampf um den Klassenerhalt verwickelt. Mittendrin auch die TSG, die nun auf einen „Big Point“ gegen den direkten Konkurrenten aus Gießen hofft. Neben der Partie im Dietmar-Hopp-Stadion kommt es in Aspach zu einem weiteren Duell zweier gefährdeter Teams. Dort trifft die SG Sonnenhof Großaspach (Platz 17, 34 Punkte) auf den TSV Schott Mainz (Platz 20, 29 Punkte).

 

TSG 1899 Hoffenheim II – FC Gießen
Samstag, 17. April, 14.00 Uhr, Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim

 

Hinweis: Aufgrund der Corona-Beschränkungen sind aktuell bei den Heimspielen der U23 keine Zuschauer zugelassen.

 

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