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05.01.2020

Nordtveit: „Wir sind wie eine kleine Familie“

In den zwei letzten Hinrunden-Partien spielte sich Håvard Nordtveit in den Vordergrund. Im Trainingslager will der Norweger daran anknüpfen. Im Interview mit achtzehn99.de spricht der 29-Jährige über die Zeit in Marbella und seine Rippenverletzung aus der Hinrunde.

Howie, wie ist der erste Eindruck aus dem Trainingslager?

„Es ist sehr schön. Nach dem Urlaub tut es gut, dass wir wieder in einen normalen Rhythmus kommen. Für den Teamspirit ist ein Trainingslager natürlich immer gut. Wir sind in der Zeit immer zusammen. Es geht nicht nur um Fußball, sondern auch um Zusammenhalt. Ich habe das Gefühl, dass wir eine kleine Familie sind.“

Was habt Ihr Euch für die kommenden Tage vorgenommen?

„Das Wichtigste ist, dass wir alle fit sind. Wir müssen gut vorbereitet sein für die Rückrunde. Wenn wir wieder auf dem Stand der Hinrunde und alle gesund zuhause sind, haben wir es geschafft.“

Du hast Dir in der Hinrunde drei Rippen gebrochen und konntest mehrere Wochen nicht mitwirken. Wie bist Du damit umgegangen?

„Das war ein kleiner Schlag ins Gesicht. Ich kam beim 2:1-Sieg bei den Bayern in München zum Einsatz und hatte das Gefühl, dass ich gut drauf und nah an der Mannschaft bin. Danach kam die Verletzung bei der Nationalmannschaft und ich war durch den Rippenbruch fünf bis sechs Wochen draußen. Ich habe aber weiter hart gearbeitet und die Mannschaft unterstützt.“

Zum Ende der Hinrunde warst Du wieder fit und kamst bei Union Berlin und gegen Borussia Dortmund zum Einsatz. Alfred Schreuder hatte Dich danach sehr gelobt. Wie hat sich das angefühlt?

„Das war ein super Gefühl. Ich kenne Alfred schon sehr lange und er mich auch. Ich bin ein erfahrener Spieler und helfe den jungen Spielern gern. Ich bin immer gut gelaunt und positiv – egal, ob ich zum Einsatz komme oder nicht. Auch im Spielersatztraining gebe ich immer alles und will zeigen, dass ich spielen will. Das ist meine Mentalität und das hat mir in meiner Karriere bislang sehr geholfen. Ich will mich aber auch nicht zurücklehnen, weil ich zuletzt gespielt habe, sondern werde weiter an mir arbeiten.“

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