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30.10.2019

Kilian: „Wir müssen als Einheit dagegenhalten“

Am vergangenen Samstag gelang dem SC Paderborn der erste Sieg in der aktuellen Bundesliga-Saison. Vor dem Duell am Freitag (20.30 Uhr/Liveticker auf achtzehn99.de) spricht Innenverteidiger Luca Kilian im Interview mit achtzehn99.de über die Erleichterung nach dem ersten Sieg, die TSG Hoffenheim und sein Bundesligadebüt.

Luca, am Samstag hat es endlich mit dem ersten Bundesliga-Sieg für den SC Paderborn in dieser Saison geklappt. Wie groß ist die Erleichterung?

„Die Erleichterung ist natürlich sehr groß. Natürlich hoffen wir, dass nun der Knoten geplatzt ist. Wir wollen das positive Gefühl aus dem Düsseldorf-Spiel mitnehmen und auch gegen Hoffenheim punkten.“

Du hast es schon angesprochen. Am Freitag spielt Ihr bei der TSG Hoffenheim. Wo siehst Du die Stärken der TSG?

„Hoffenheim hat natürlich eine hohe individuelle Qualität. Ich könnte jetzt viele Stärken aufzählen. Die Liste ist lang. Sie haben ein sehr gutes Pressing und können den Gegner unter Druck setzen. Wir müssen als Einheit dagegenhalten. Dann haben wir eine Chance.“

Beide Teams stehen für offensiven Fußball. Erwartest Du eine spektakuläre Partie?

„Ich schließe es auf jeden Fall nicht aus. Für mich als Verteidiger ist es natürlich besser, wenn wenig Tore fallen. Aber es könnte natürlich passieren, weil beide Teams sehr offensiv spielen lassen.“

Beide Mannschaften haben unter der Woche im DFB-Pokal gespielt. Spielt das eine Rolle in der Vorbereitung auf das Spiel?

„Für uns ist es die erste englische Woche in dieser Saison. Nach dem Spiel gibt es dann eine Regenerationseinheit und anschließend bereits das Abschlusstraining. Aber bei uns hat jeder Bock, 90 Minuten zu spielen. Da gilt es dann mal auf die Zähne zu beißen und alles für den Sieg reinzuwerfen.“

Du bist vor der Saison aus dem Dortmunder Nachwuchs nach Paderborn gekommen und bist aktuell Stammspieler in der Bundesliga. Hättest Du Dir das vorstellen können?

„Ich wollte so viel möglich aufsaugen und lernen. Dass es dann so schnell ging, hätte ich auch nicht gedacht. Ich wurde gegen den FC Bayern ins kalte Wasser geworfen und durfte direkt gegen Robert Lewandowski verteidigen. Damit habe ich nicht gerechnet. Aber man freut sich natürlich, weil man sein ganzes Leben dafür gearbeitet hat.“

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