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15.03.2018

Stephanie Breitner: „Kennen die Situation“

Fast drei Wochen liegt das letzte Pflichtspiel der TSG bereits zurück. Am Sonntag (14 Uhr) hat die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann gegen die SGS Essen nun die Möglichkeit, die zuletzt nicht überzeugende Leistung in Frankfurt vergessen zu machen. Spielführerin Stephanie Breitner spricht mit achtzehn99.de über die anstehende Partie und die vergangenen Trainingseinheiten.

Hey Steph, es ist Erkältungszeit und auch bei der TSG erwischt es immer wieder Spielerinnen. Bist du fit und was ist dein bestes Gegenmittel?

Stephanie Breitner: "Ich war dieses Jahr schon mehrfach ein bisschen geschlaucht, aber ganz erwischt hat es mich zum Glück noch nicht. Ich folge einfach den Ratschlägen, die man von seiner Mutter bekommt: immer schön warm anziehen, nicht mit nassen Haaren rausgehen…"

Lass uns nun nochmal zurückblicken: die Partie in Frankfurt. Sicher nicht eure beste Saisonleistung. Ist so eine Niederlage auch auf die Unerfahrenheit der Mannschaft zurückzuführen?

Breitner: "Bei so einer Niederlage spielen immer viele Faktoren eine Rolle. Richtig zuordnen, an was es genau lag, kann man nicht. Da muss sich jeder selbst hinterfragen. Vielleicht waren wir nach der Leistung gegen Wolfsburg ein wenig zu euphorisch. Aber es gibt einfach Tage, an denen es nicht läuft, so einen haben wir leider gegen Frankfurt erwischt. Das ist natürlich enttäuschend, weil wir auch in den Spielen davor nicht gepunktet haben."

Nun hattet ihr drei Wochen Zeit, das aufzuarbeiten. Was stand in den vergangenen Trainingseinheiten im Fokus?

Breitner: "Wir haben daran gearbeitet, wieder mehr Ballsicherheit zu bekommen, die Räume richtig zu besetzen und dann auch zu bespielen. Zudem wollten wir uns Selbstvertrauen holen. Die derzeitige Situation, nach zwei Spielen noch keine Punkte geholt zu haben, kennen wir ja aus der Vorrunde. Wir hatten jetzt genug Zeit uns vorzubereiten und haben am Montag noch ein Testspiel bestritten, das ganz gut lief."

In regelmäßigen Abständen werden bei euch Leistungstests durchgeführt, so auch wieder am Freitag. Welche Schlüsse zieht ihr aus den Ergebnissen?

Breitner: "Besonders relevant sind die Ergebnisse für unseren Athletiktrainer, der so sieht, ob er auf dem richtigen Weg ist und woran wir noch arbeiten müssen. Auch als Spielerin ist es schön zu wissen, wo man steht und wie man sich in verschiedenen Bereichen entwickelt. Am Ende sind es aber auch nur Tests, die beispielsweise von der Tagesform abhängen. Wichtig ist es, seine Qualitäten auf dem Platz einzubringen."

Nach zwei Wochenenden ohne Pflichtspiel empfangt ihr am Sonntag die SGS Essen. Wie schätzt du euren Tabellennachbarn ein?

Breitner: "Essen ist eine spielstarke Mannschaft, gegen die wir hellwach sein müssen, um ihr gefährliches Kombinationsspiel zu unterbinden. Gerade in der Offensive haben sie gute Einzelspielerinnen, in der Defensive verteidigen sie kompakt. Mit ihrer bisherigen Ausbeute werden sie deshalb noch nicht ganz zufrieden sein, es fehlt an Konstanz. Für die Rückrunde werden sie sich viel vorgenommen haben. Wir haben jedoch im Hinspiel gezeigt, dass wir gegen die SGS Punkte holen können."

Deshalb ist das Ziel auch ein Dreier?

Breitner: "Na klar! Auf uns wartet ein 50:50-Spiel, das wir auf jeden Fall für uns entscheiden wollen. Gerade weil wir vor heimischer Kulisse auflaufen."

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