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27.01.2018

Kämpferische TSG verliert beim FC Bayern

Die TSG Hoffenheim hat ihr Auswärtsspiel am 20. Bundesliga-Spieltag bei Rekordmeister und Tabellenführer Bayern München mit 2:5 verloren. Mark Uth und Serge Gnabry brachten "Hoffe" in der Allianz Arena in Führung, aber Lewandowski und Boateng schlugen noch vor dem Seitenwechsel zurück. Nach der Pause entschieden Coman, Vidal und Wagner die Partie zugunsten des FC Bayern.

Personal und Taktik:

Im Vergleich zur Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag veränderte TSG-Cheftrainer Julian Nagelsmann seine Startelf beim Duell mit Rekordmeister Bayern München in der Allianz Arena auf einer Position - Mark Uth rutschte für Adam Szalai in die Anfangsformation.

Das Team stellte sich in der gewohnten 3-5-2-Grundordnung auf und wollte dem Tabellenführer so die Stirn bieten. In der Spitze begannen die beiden schnellen Stürmer Serge Gnabry und Mark Uth. Diese beiden wurden aus dem Mittelfeld heraus von Dennis Geiger auf der "Sechs" und Lukas Rupp sowie Florian Grillitsch etwas weiter vorne unterstützt. Druck auf den Außenbahnen sollten im Spiel nach vorne Steven Zuber und Pavel Kaderabek entwickeln. Beide ließen sich bei Ballbesitz der Münchner neben die Dreierkette mit Ermin Bicakcic, Kevin Vogt und Benjamin Hübner fallen.

Zur Pause reagierte Julian Nagelsmann das erste Mal - für den mit Gelb vorbelasteten Ermin Bicakcic kam Kevin Akpoguma in die Partie. Er ersetzte ihn in der Dreierkette. Auch der zweite Wechsel der TSG in der 59. Minute änderte nichts an der Hoffenheimer Grundordnung. Nadiem Amiri ersetzte Lukas Rupp auf der "Acht". Direkt nach dem 2:4 wechselte Nagelsmann in der 67. Minute zum dritten Mal - Andrej Kramaric kam für Benjamin Hübner. Damit änderte die TSG auch das System - "Hoffe" spielte es ab dem Zeitpunkt in einem 4-3-3.

Die Szene des Spiels:

Vor dem 3:2 der Münchner presste die TSG extrem hoch, schob bis an die Eckfahne der Münchner nach vorne. Dort befreiten sich die Bayern mit Glück und Geschick. Dann machte Akpoguma im Mittelfeld Druck auf seinen Gegenspieler - auch der entkam. Und so öffnete sich aus einer guten Pressing-Situation der TSG viel Raum für den Rekordmeister. Lewandowski und Coman nutzten diesen perfekt und brachten die Hausherren auf die Siegerstraße.

Die Zahl des Spiels: 63

Die TSG wollte in München unbedingt gewinnen und gab gegen die starken Hausherren alles, was im Tank war. Der Beweis? "Hoffe" gewann 62 Prozent der Zweikämpfe. Und das gegen die beste Zweikampf-Mannschaft der Liga. Es half leider nichts.

Daten & Fakten zum Spiel »

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