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27.07.2016

Andreas Beck: "Die TSG bleibt für immer speziell"

Er war jahrelang Kapitän der TSG, absolvierte fast 250 Spiele für "Hoffe" und wird immer ein Teil der blau-weißen Geschichte bleiben - Andreas Beck. Nun trifft er im Test mit seinem neuen Klub Besiktas Istanbul erstmals auf die TSG - und das als frisch gebackener Vater. Grund genug, mit ihm zu sprechen...

Hallo Andreas, nach fast 250 Spielen für die TSG trittst du am Mittwoch erstmals gegen „Hoffe“ an. Ein komisches Gefühl?

Andreas Beck: Zumindest ein sehr ungewohntes. Aber ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit vielen alten Freunden und Bekannten.

Deine erste Saison in der Türkei endete mit dem Meistertitel. Besser hätte es kaum laufen können…

Beck: Das ist wahr. Man hat ja immer so ein bisschen eine Wunschvorstellung von der Zukunft, wenn man einen Verein wechselt. Bei mir ist das ziemlich genauso eingetroffen. Es war eine fantastische Saison, in der wir unseren Fans endlich mal wieder den Titel schenken konnten. Die Begeisterung war unglaublich, so etwas habe ich noch nie erlebt.

Mit Mario Gomez verlässt ein alter Weggefährte den Verein. Kannst du seine Entscheidung nachvollziehen?

Beck: Ich finde es natürlich schade, weil wir uns auf und neben dem Platz sehr gut verstanden haben. Aber ich will mir nicht anmaßen, das zu beurteilen. Das ist Marios persönliche Entscheidung.

Hast du noch Kontakt nach Hoffenheim und zur TSG?

Beck: Natürlich, der wird sicher auch nicht abreißen. Die TSG wird für mich immer ein spezieller Verein sein. Ich habe so viele Dinge mit dem Verein erlebt – das verbindet. Und zwar weit über den Tag hinaus.

Wie weit seid ihr aktuell in der Vorbereitung und was habt ihr euch für die kommende Saison vorgenommen?

Beck: Wir haben das Training erst vor knapp zwei Wochen aufgenommen, wir stehen also noch am Anfang. Unser Ziel ist es natürlich, wieder ganz vorne mitzuspielen und wenn möglich, den Titel zu verteidigen. Und wir wollen auch in der Champions League gute Leistungen zeigen. Der ganze Klub und alle Fans fiebern diesem Wettbewerb richtig entgegen, wir freuen uns riesig darauf.

Städteduell: Heidelberg gegen Istanbul – wer gewinnt und warum?

Beck: Selbst wenn ich wollte – das kann man gar nicht miteinander vergleichen, das sind zwei komplett unterschiedliche Welten. Aber ich finde, dass beide ganz viel Charme haben.

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