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10.12.2015

Stevens vor H96-Spiel: "Spieler sind extrem willig"

Samstag. 15.30 Uhr. Die TSG gegen Hannover 96. WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Das letzte Heimspiel der Hinrunde. Das letzte Heimspiel des Jahres. Die Chance auf den ersten "Heim-Dreier". Huub Stevens blickt bei achtzehn99.de voraus.

Huub Stevens über ...

... den Gegner.

Hannover spielt sehr kompakt. Ähnlich wie Ingolstadt. Aber in der Vorwärtsbewegung machen sie es anders. Sie setzen weniger auf lange Bälle. Das ist eine Mannschaft, die Fußball spielt und auch die Qualität dazu hat. Ihr vergangenes Spiel gegen Schalke habe ich angeschaut. Das war am Freitagabend vor unserem Spiel in Ingolstadt. Da sitze ich natürlich am Fernseher.

... das Personal.

Einige Spieler werden uns fehlen - Kevin Kurányi wird mit Rückenproblemen nicht zur Verfügung stehen, Jens Grahl fällt mit einer Ellbogen-Stauchung aus. Zudem wird es bei Eduardo Vargas und Steven Zuber eng. Edu fühlt sich nach seinen mukulären Problemen im Rumpfbereich besser, aber ob es reicht, können wir noch nicht sagen. Steven ist im Training am Mittwoch umgeknickt und hat einen Schlag bekommen. Er hat also Schmerzen am Sprunggelenk und konnte am Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren.

... die sportliche Situation I.

Wir haben in der Trainingswoche an vielen Dingen gearbeitet. Wir haben konzentriert Fortschritte gemacht, aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Spaß und Vertrauen sind sehr wichtig. Wenn ich mit zwei Offensivspielern und sechs Verteidigern Abschluss-Übungen mache, dann bekommen die Stürmer sicherlich kein Vertrauen, die Abwehrspieler aber schon. Mit diesen Dingen spielt man als Trainer.

... die sportliche Situation II.

Die Spieler sind extrem willig. Viele kommen zu mir, um zu fragen, wann sie noch Extra-Schichten einlegen können. Es ist schön, dass sie sich entwickeln wollen und es ist schön, dass sie das absprechen. Ich bremse die Mannschaft ungerne, aber manchmal wird es eben zu viel. Zwei Tage vor einem Spiel kann kein Spieler etwas zusätzlich machen, sonst kommt die Erholung zu kurz. Sie werden auch am Samstag auf dem Platz alles aus sich herausholen. Wenn man alles gegeben hat, kann man sich keine Vorwürfe machen.

Die bisherigen Duelle:

Die TSG-Bilanz gegen Hannover gibt Anlass zur Hoffnung für Samstag. 14 Duelle gab es in der Bundesliga bisher. 29 der möglichen 42 Punkte holte "Hoffe" daraus. Neun Siegen und zwei Unentschieden stehen lediglich drei Niederlagen gegenüber. Die vergangenen vier Duelle gingen allesamt an die TSG. Die Ergebnisse in chronologisch aufsteigender Reihenfolge - 4:1, 3:1, 4:3, 2:1. Läuft ...

Die Form des Gegners:

Das Team von Michael Frontzeck holte erst am 8. Spieltag den ersten Saison-Sieg. An den vergangenen sieben Spieltagen gab es dann immerhin drei Siege - bei vier Niederlagen. 96 hat sich ein wenig stabilisiert und holt Punkte. In Bezug auf den Tabellenplatz haben sich die Erfolge noch nicht ausgezahlt. Seit Spieltag acht pendelt das Team zwischen den Rängen 14 und 15. Mit einem Sieg könnte die TSG den Abstand auf H96 auf nur einen Punkt verkürzen.

Das Schlüsselduell:

Der Kopf ist die große Stärke der 96er - in diesem Fall geht es nicht um das Mentale, sondern tatsächlich um das Kopfballspiel. Vier Tore mit Stirn, Scheitel oder Hinterkopf gelangen der Mannschaft aus dem Norden schon. Noch beeindruckender - das Frontzeck-Team gewinnt über 53 Prozent seiner Zweikämpfe in der Luft. Für die TSG heißt es also Ball flachhalten und wenn es nicht anders geht, in der Luft dagegenhalten.

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