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25.10.2014

Heimsieg gegen Paderborn! Volland trifft!

Im neunten Spiel der Saison feiert die TSG den vierten Sieg. Kevin Volland erzielte in der zweiten Halbzeit den Treffer des Tages - sein erstes Saisontor. Dreimal scheiterte die Mannschaft von Markus Gisdol zudem am Aluminium. Ein absolut verdienter Heimsieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste aus Ostwestfalen.

Taktik und Personal:

Im Lauf dieser Saison ist es fast zum lieb gewonnenen Ritual geworden; der Wechsel in der TSG-Spitze. Nachdem in Hamburg Anthony Modeste im Angriffszentrum begann, stürmte gegen den SCP wieder Adam Szalai von Beginn an. Dahinter? Alles beim Alten. Roberto Firmino, Kevin Volland und Tarik Elyounoussi bildeten die offensive Dreierreihe, Eugen Polanski und Pirmin Schwegler hielten ihnen auf der "Doppelsechs" den Rücken frei. Die Viererkette hörte wie seit Wochen auf den Namen RudyStroblSüleBeck. Und den Rückhalt gab natürlich Keeper Oliver Baumann.

Taktisch blieb beinahe logischerweise auch alles beim Alten. Das 4-2-3-1 wurde in der Rückwärtsbewegung zum 4-4-2. So empfing die TSG den Gegner schon in dessen Hälfte und übte früh Druck aus. Viele Fehler im Paderborner Aufbauspiel und viele Umschaltsituationen für die TSG waren die Folge. Sie waren auch nötig, den bei geordnetem Spielaufbau der TSG zog sich der Gast aus Ostwestfalen extrem weit zurück und machte die Räume vor dem eigenen Kasten sehr eng.

Der Spielfilm:

3. Minute: Szalai spielt Volland kurz vor dem gegnerischen Strafraum an, der leitet das Leder mit der Hacke weiter auf Tarik Elyounoussi. Unser Norweger kommt gegen Paderborn-Keeper Kruse einen Schritt zu spät. Schade! Leckerer Spielzug.


5. Minute: Nach einem Foul an Volland gibt es Strafstoß für die TSG. Sebastian Rudy scheitert aber - zunächst am Pfosten, dann an Kruses Rücken. So ein Pech. Eigentlich war das Maßarbeit. Nicht beirren lassen. Weitermachen. Der Start war vielversprechend.

16. Minute: Erstmals die Gäste - Hünemeier kommt nach einer Ecke am zweiten Pfosten zum Kopfball. Süle grätscht dazwischen und klärt zur nächsten Ecke. Die ist ... ungefährlich.

20. Minute: Flankenwechsel Süle, Annahme und Abschluss Firmino. Volley von der Strafraumkante mit rechts. Schönes Pfund. Aber ein Paderborner Kopf ist dazwischen und klärt zur Ecke.

44. Minute:
Wieder Firmino. Was für ein Strahl. Mit dem rechten Fuß aus 23 Metern. Kruse fliegt, aber im Prinzip kann er nur zuschauen wie das Leder Zentimeter am Pfosten vorbeirauscht.

45. Minute:
Wieder Firmino. Unsere Nr. 10 schnuppert immer intensiver an einem Tor. Diesmal lässt er seinen Gegenspieler per Körpertäuschung stehen, ehe er mit rechts draufhält. Drüber. Da geht noch was...


57. Minute: Ja, gibt es das? Erst zieht Andreas Beck per Dropkick beherzt ab, dann, Sekunden später, Roberto Firmino. Beide Male wirft sich einer Paderborner in den Ball. Hoffe drückt wieder.

61. Minute: Mitten in der TSG-Drangphase ist plötzlich Paderborn zur Stelle. Nach einem Konter trifft Stoppelkamp den Innenpfosten. Das Leder tanzt an der Torlinie entlang, ehe die TSG klärt. Himmel, war das knapp.

65. Minute: Volland zieht einen Freistoß von der Strafraumkante mit links auf den zweiten Pfosten. Halbhoch und mit Dampf. Aufsetzer. Pfosten. Zum zweiten Mal heute. Pech. Die Fans skandieren: "Auf geht's Hoffe, schieß ein Tor".

73. Minute: Yes! Endlich. Da ist das Ding. Beck bedient Volland im Strafraum, der dreht sich um seinen Gegenspieler herum und trifft aus sechs Metern zum erlösenden 1:0. Verdient. Absolut verdient. 1:0. Heimsieg, wir kommen...

87. Minute: Unfassbar. Schon wieder Pfosten. Diesmal scheitert Sven Schipplock mit einem Linksschuss aus 12 Metern. Das gibt es doch nicht. Wenn es in drei Minuten noch 1:0 steht, ist das aber auch egal. Völlig egal.

Die Szene des Spiels:

Zwei gegen ziemlich viele lautete das Duell in der 37. Minute, als sich Roberto Firmino und Pirmin Schwegler quasi mit der gesamten Paderborner Hintermannschaft anlegten. Doppelpass, Doppelpass, Doppelpass. One-Touch-Fußball à  la Hoffenheim vom Feinsten.

Die Zahl des Spiels: 10

Sie wird länger und länger und länger - die TSG-Serie. Seit zehn Spielen ist die Mannschaft von Markus Gisdol ungeschlagen. Fünf Siege und fünf Unentschieden gab es in dieser Zeit. Vereinsrekord ausgebaut. Die letzte Niederlage stammt vom 3. Mai dieses Jahres. Das kann sich sehen lassen.

Daten & Fakten zum Spiel »

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