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12.08.2014

Jin-Su Kim: Deutsches Essen? "Nicht schlecht, aber auch nicht gut"

Jin-Su Kim ist einer von sechs Neuzugängen der TSG. Der südkoreanische Nationalspieler spricht in seinem ersten Interview mit achtzehn99.de über seine Ankunft im Kraichgau, die verpasste WM, das Training unter Markus Gisdol, seine Erfahrung mit Pokalwettbewerben und die Vorfreude auf den Saisonstart.

Hallo Jin-Su, wie hast du dich inzwischen in Deutschland eingelebt und konntest du dich an die deutsche Küche gewöhnen?

Jin-Su Kim: Es läuft schon ganz gut, auch wenn vieles hier noch völlig neu ist. In Deutschland gibt es viele Dinge, die ich aus Japan und Südkorea so nicht kannte. Aber ich bin inzwischen in meine eigene Wohnung gezogen. Das ist schön, auch wenn ich bisher nur das Nötigste gekauft habe. Unter anderem einen Kühlschrank, eine Waschmaschine, einen Fernseher, ein Bett und eine Playstation (lacht). Den Rest werde ich kaufen, wenn meine Eltern gemeinsam hier sind. Gewöhnungsbedürftig ist das Essen immer noch - es ist nicht schlecht, aber auch nicht gut.

Aufgrund einer Verletzung hast du im letzten Moment die WM in Brasilien verpasst...


Kim: Ich war natürlich niedergeschlagen, enttäuscht und auch ein wenig traurig, aber ich habe dann schnell wieder nach vorne geschaut und mich auf die Aufgabe hier in Hoffenheim gefreut.

Wie unterscheidet sich das Training bei der TSG von dem in Japan?


Kim: Vor allem durch das Tempo. Dass in der Bundesliga sehr schnell gespielt wird, habe ich ja am Fernseher in Japan schon gesehen. Aber hier in Hoffenheim ist das noch einmal etwas Besonderes. In jeder Einheit ist das Tempo sehr hoch - vor allem durch unser Umschaltspiel.

Welche Erfahrungen hast du in deiner Karriere mit Pokal-Wettbewerben gemacht?


Kim: Ich habe gute Erinnerungen an mein letztes Pokalspiel in Japan. Da habe ich ein Tor gegen Nagoya geschossen. Das wäre auch am Sonntag nicht schlecht (lacht).

Am Sonntag steht das erste Pflichtspiel an, sechs Tage später der Bundesliga-Auftakt gegen Augsburg. Froh, dass es endlich losgeht?


Kim: Ja, natürlich. Ich freue mich seit dem ersten Tag in Hoffenheim auf die Bundesliga. Zudem verspüre schon eine gewisse positive Anspannung. Die Pflichtspiele rücken immer näher. Der Trainer entscheidet, ob und wann ich mein Debüt gebe.

Wie bist du bisher mit deinen eigenen Leistungen zufrieden?


Kim: Bei 100 Prozent bin ich sicherlich noch nicht, aber ich fühle mich sehr wohl. Die Mannschaft und das Trainerteam haben mich sehr gut aufgenommen. Es passt - menschlich. Und fußballerisch.

Noch hilft dir ein Dolmetscher. Wie ausgeprägt sind deine Deutsch-Kenntnisse nach ein paar Wochen?

Kim: Ich hatte schon Unterricht, aber nicht so viel und nicht so intensiv. Wir haben ja in der Vorbereitung sehr viel Zeit auf dem Platz verbracht. Mein Ziel ist es, nach einem Jahr meine Interviews auf Deutsch zu geben.

An deinem rechten Unterarm hast du ein Tattoo. Kannst du uns etwas über die Bedeutung verraten?

Kim: Das ist ein koreanisches Sprichwort. Es heißt in etwa: Egal, wie oft du etwas versucht und nicht geschafft hast, stehe wieder auf und versuche es erneut.

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