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MäNNER
10.01.2014

Andreas Beck: "… dann lohnt sich jede Minute Schinderei"

Am Freitag durften die TSG-Profis erstmals etwas verschnaufen. Nach einer Einheit auf dem Fahrrad am Morgen stand am Nachmittag Freizeit bzw. Regeneration auf dem Programm. achtzehn99.de nutzte die Gelegenheit und sprach mit Kapitän Andreas Beck über die Bedingungen im Trainingslager in San Pedro del Pinatar, die Entwicklung der Mannschaft, den Testspielsieg gegen Leuven und die harte Arbeit in der Vorbereitung.

Hallo Andreas, du bereitest dich erstmals mit der gesamten Mannschaft hier in San Pedro del Pinatar auf eine Bundesliga-Rückrunde vor. Wie sind die Bedingungen?

Andreas Beck: Sehr gut. Das Hotel und die Sportanlagen bieten alle Einrichtungen, die man braucht, um sich bestmöglich vorzubereiten. Wir haben kurze Wege, können mit dem Rad zum Trainingszentrum fahren, werden erstklassig versorgt und auch das Klima ist angenehm. Bis zum Donnerstag hatte es immer um die 20 Grad.

Es ist das erste Wintertrainingslager unter Markus Gisdol. Gibt es Veränderungen im Vergleich zum Sommer, als ihr gemeinsam in Westerburg und Leogang trainiert habt?

Beck: Wir haben schon besser verinnerlicht, was Markus Gisdol von jedem Einzelnen auf seiner Position, aber auch von der gesamten Mannschaft erwartet. Im Sommer hat er uns doch mit der einen oder anderen Übung und Anforderung überrascht. Jetzt braucht es nicht mehr so viele Worte, die Abläufe sind klarer, wir funktionieren als Gruppe besser. Was sich nicht geändert hat, ist die Herangehensweise – der Trainer fordert in jeder Minute einhundert Prozent. Von jedem. Darüber hinaus hat sich auch innerhalb der Mannschaft nichts geändert. Wir sind ein Team, wir verstehen und vertrauen uns – auf und neben dem Platz.

Dennoch ist die Vorbereitungszeit nicht gerade die beliebteste bei den Spielern, oder?

Beck: Sicherlich ist die Vorbereitung eine körperlich und mental intensive Zeit. Meist absolvieren wir zwei Einheiten am Tag und das mehrere Tage am Stück, aber das gehört zum Profidasein dazu. Diese Phasen sind enorm wichtig. Man verfeinert taktische und spielerische Inhalte und arbeitet an den körperlichen Grundlagen. Wir alle wissen, wie wichtig die Vorbereitung für eine erfolgreiche Rückserie ist. Wenn wir am Ende von einer sorgenfreien Saison sprechen können, dann hat sich jede Minute der Schinderei gelohnt.

Eine erste Belohnung gab es in Form des 2:0-Testspielsiegs gegen den belgischen Erstligisten OH Leuven.

Beck: Für das Selbstbewusstsein ist es natürlich eine gute Sache, mit einem Sieg ins neue Jahr zu starten. Wir haben ein ganz ordentliches Spiel abgeliefert und konnten schon einiges von dem umsetzen, was wir zeigen wollen. Das ist ein erster Schritt, mehr aber auch nicht. Wir probieren derzeit viel aus – personell und taktisch, da darf man so ein 2:0 auch nicht überbewerten. Wir haben in der Vorbereitung noch weitere Testspiele gegen gute Gegner. Daran wird man sehen, wie unsere Entwicklung vorankommt. Bochum und 1860 München sind gute Zweitliga-Mannschaften und Kasimpasa Istanbul ist nicht umsonst Dritter in der türkischen Süper Lig.

Es sind noch rund zwei Wochen bis zum Start in die Rückrunde in Nürnberg. Welche Erwartungen hast du an den Rückrundenstart?

Beck: Eigentlich nur eine – das wir alle weiterhin an einem Strang ziehen und so gut vorbereitet wie möglich in das erste Spiel gehen. Wenn wir uns auf uns und unsere Art des Fußballs voll konzentrieren, kommen die notwendigen Punkte automatisch. Davon sind wir alle überzeugt.

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