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PROFIS
28.05.2013

Hoffenheim feiert Dietmar Hopp und die "Hoffe"-Helden

3500 Fans kamen am Dienstagnachmittag in die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena, um die Mannschaft, die gestern mit einem 2:1-Sieg im Relegations-Rückspiel in Kaiserslautern den Klassenerhalt perfekt gemacht hatte, zu feiern.

Um 17 Uhr kamen die 1899-Profis mit dem Mannschaftsbus im Stadion an. Sie wurden mit Begeisterungsstürmen und Fangesängen empfangen. Nach einer gemeinsamen "La Ola" ging das Team um Trainer Markus Gisdol in den Fanblock, erfüllte unzählige Autogrammwünsche und ließ sich mit den Fans fotografieren. Immer wieder wurden die Namen der Spieler skandiert – bei bestem Wetter ein traumhafter Nachmittag für jeden, dem die TSG am Herzen liegt.

Gisdol lobt die "Hoffe"-Fans

Cheftrainer Markus Gisdol hatte sich zuvor im Gespräch mit Stadionsprecher Mike Diehl beim Publikum bedankt: "Eure Unterstützung in den vergangenen Wochen war großartig. Dass so viele von euch in Kaiserslautern, aber auch in Dortmund waren, ist außergewöhnlich. Ihr habt einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir heute hier stehen können."

Der Hoffenheimer Trainer, der die Mannschaft erst am 2. April übernommen hatte, wurde immer wieder gefeiert. "Gisdol auf den Zaun, Gisdol auf den Zaun", schallte es aus der Bitburger Fankurve. Die Brauerei hatte an diesem Tag ihr Freibierkonto der Saison eingelöst. 50 Liter flossen für jedes Tor der TSG – Bitburger stockte das Kontingent dann noch großzügig auf.

"Das dritte Wunder der TSG"

Auch Gesellschafter Dietmar Hopp und Präsident Peter Hofmann waren an diesem Tag in der Arena. Nachdem er die gesamte Mannschaft am Bus begrüßt hatte, stand Hopp auch den Medienvertretern Rede und Antwort. "Wir haben gestern das dritte Wunder der TSG erlebt", erklärte Hopp. Das erste sei der Sieg im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen im Jahr 2003 gewesen, das zweite der Aufstieg in die Bundesliga und der anschließende Herbstmeistertitel.

"Dass wir in der Liga geblieben sind, freut mich besonders für unsere Fans. Sie haben immer an uns geglaubt. 3600 Fans in Dortmund, 4600 in Kaiserslautern – das ist großartig", so Hopp. Für ihn seien die Saison und die letzten Wochen sehr anstrengend gewesen. "Wir haben in dieser Saison alle Fehler gemacht, aber den Weg, den wir jetzt mit Markus Gisdol und Alexander Rosen beschreiten, wollen wir konsequent weitergehen. Er ist der Richtige."

"Mutig und überragend"

Gisdols bisherige Arbeit bei 1899 beschrieb Dietmar Hopp als "mutig und überragend". Dass der Trainer auf Talente aus der eigenen Jugend setze, freue ihn besonders.

Als die Mannschaft den Fanblock nach 45 Minuten wieder verlassen hatte, erlebten die Fans noch einen besonderen Moment. Dietmar Hopp ging in die Bitburger Fankurve, schrieb Autogramme und machte Fotos mit den zahlreichen "Hoffe"-Anhängern. Das außergewöhnliche Ende eines außergewöhnlichen Nachmittags.

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