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18.04.2013

Markus Gisdol: "Wir werden uns nicht hinten einigeln"

"Wir können auch in Leverkusen etwas holen", sagte 1899-Kapitän Andreas Beck bei der Pressekonferenz vor der Partie gegen Bayer 04 am Donnerstagmittag. Der Spielführer, der am vergangenen Samstag beim 2:2-Unentschieden in Wolfsburg fulminant zum zwischenzeitlichen 2:1 traf, hofft diesen Moment des Erfolgs nach Leverkusen transportieren zu können.

"Das war ein befreiendes Gefühl für mich", befand der 26-Jährige. Wichtiger sei aber die Reaktion der Mannschaft gewesen. "Ich habe gesehen, wie sich alle, auch die Bankspieler, gefreut haben. Diese Emotion müssen wir auch in Leverkusen auf den Platz bringen."

Die Bilanz gegen Bayer spricht dabei nicht für die TSG. Bisher steht kein Sieg gegen die Werkself zu Buche. "Sicher, die Vergangenheit gegen Bayer ist nicht rosig", so Beck. "Aber das spielt am Samstag auf dem Rasen überhaupt keine Rolle".

Bei der Partie in der BayArena werden Daniel Williams, David Abraham und Tobias Weis aller Voraussicht nach fehlen. "Hinter allen steht ein großes Fragezeichen. Das Wochenende kommt für sie wohl zu früh", erklärte Cheftrainer Markus Gisdol auf der Pressekonferenz. "Für den einen oder anderen sind diese Ausfälle sicherlich auch eine Chance, in die Startelf zu rücken", so Gisdol. Wer das sein könnte, verriert der Trainer nicht.

Andreas Beck: "Wir können Leverkusen weh tun"

Der Fußballlehrer lobte den kommenden Gegner: "Bayer ist sehr spielstark und kommt mit Sidney Sam und André Schürrle mit hohem Tempo über die außen. Dazu ist Stefan Kießling in einer guten Form und Daniel Carvajal ist ein sehr offensivstarker Außenverteidiger. Die Mannschaft hat Champions-League-Niveau und steht zurecht auf Rang drei." Klar sei aber auch: 1899 schaut auf sich und baut auf die eigenen Stärken. "Wir werden uns sicher nicht hinten einigeln", erklärte Gisdol.

In der Vorwoche hatte der Trainer angekündigt, Wolfsburg "wie ein Bienenschwarm" jagen zu wollen. Berücksichtigt man das Credo des eigenen Hoffenheimer Stils, ist klar, dass der Trainer in der Igel-Taktik keine Option sieht.

Auch Andreas Beck ist vom Auftreten in den vergangenen Spielen unter Gisdol überzeugt. "Die Art und Weise wie wir zuletzt gespielt haben, liegt uns. Wir spielen dadurch befreiter und der Druck ist etwas weniger. Wir sind in diesem Spiel der Außenseiter, aber diese Rolle haben wir in den letzten Wochen schon gut ausgefüllt. Wenn wir auftreten, wie wir uns das vorstellen, können wir auch Leverkusen weh tun." Der Kapitän hat die Denkweise des Trainers verinnerlicht: Wer seinen eigenen Spielstil durchsetzt und Leistung zeigt, wird mit Punkten belohnt.

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