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14.07.2012

Hartes Stück Arbeit in Stadelhofen

Vor 1.500 Zuschauern gewann die TSG 1899 Hoffenheim das zweite Testspiel dieses Wochenendes beim SV Stadelhofen. Bei der Begegnung anlässlich des 60-järigen Bestehen des Verbandsligisten trafen Joseph-Claude Gyau, Ahmed Sassi und Sven Schipplock.

Keine 24 Stunden nach der Begegnung mit dem FCA Walldorf stand für die Hoffenheimer bereits der nächste Test an. Am Samstagnachmittag ging es zum SV Stadelhofen, der an diesem Wochenende sein 60-jähriges Bestehen feierte. Mit Ausnahme von Fabian Johnson wurde die Startformation komplett durch rotiert. Auch auf der Ersatzbank fanden sich mit Torhüter Tim Paterok und Sven Schipplock nur zwei Kadermitglieder des Vortags. Ursprünglich vorgesehen war für heute auch Sandro Wieser, der sich jedoch am Freitag im Training verletzte und zur Behandlung nach Basel reiste. Ergebnisse der Untersuchungen werden für Anfang der Woche erwartet.

Die Partie lief schon zwanzig Minuten, bis es die erste wirkliche Chance gab. Nachdem die Hoffenheimer zuvor eifrig den gegnerischen Strafraum umkreist hatten, war es Gyau, der es endlich vor das Tor schaffte. Doch auch er konnte den ersehnten Führungstreffer nicht setzen, es blieb beim 0:0.

Die Verbandsligisten vom SV Stadelhofen wurden langsam mutiger und kämpften sich immer wieder durch in Richtung des Kastens von Koen Casteels. So versuchte sich Patrick Ben-Aissa in der 23. Minute über links, kam aber nicht am Belgier vorbei. Kurz darauf war es Martin Weschle, der nach 30 Minuten unter lautem Jubel der ca. 1.500 Zuschauer Richtung Strafraum stürmte, wo er jedoch von Stefan Thesker gestoppt wurde.

Während der SV Stadelhofen auf vier Positionen und auch den Dress von rot auf weiß wechselte, kam die TSG unverändert aus der Pause und machte erneut von Beginn an Druck. Diesmal lies der Treffer nicht lang auf sich warten, in der 50. Minute netzte Joseph-Claude Gyau zum 0:1 ein.

In der 58. Minute folgte die nächste Chance, Thesker köpfte den Ball nur knapp übers Tor. Kurz darauf wurde bei der TSG gewechselt, und das gleich doppelt. Für Michael Gregoritsch kam Sven Schipplock, Ahmed Sassi ersetzte Ryan Babel (61.).

Die beiden Auswechslungen brachten sofort neuen Schwung in das Spiel der Kraichgauer. So brauchte der Tunesier Sassi nicht lang um warm zu laufen und traf bereits in der 65. Minute zum 0:2. Die Vorlage kam vom zweiten Einwechselspieler Schipplock, der kurz zuvor selbst das Tor auf dem Fuß hatte.

Wer nun davon ausging, dass sich die Stadelhofener ihrem Schicksal kampflos fügen würden, hatte sich geirrt. Die Verbandsligisten bissen sich durch und kamen dem Tor der TSG immer wieder unangenehm nahe. Die Partie nahm vorübergehend an Tempo auf und beide Seiten erkämpften sich ihre Chancen, wobei sich der Großteil in der Hälfte der Südbadener abspielte.

Nach einigen eher zähen Minuten klingelte es in der 85. Minute zum dritten Mal. Erneut war es das eingewechselte Duo, das den Treffer für sich verbuchte. Diesmal legte Sassi für Schipplock auf, der zum 0:3 Endstand traf.

Dass sich die Hoffenheimer zwischenzeitlich durchaus schwer taten, sah Cehftrainer Markus Babbel vor allem in der intensiven Vorbereitung begründet. "Wir können besser Fußballspielen, als wir das hier heute gezeigt haben. Man hat gemerkt, dass die Beine schwer sind, wenn man dann mit dem Kopf nicht voll dabei ist, tut man sich schwer. Stadelhofen hat seine Sache aber auch sehr gut gemacht, vor allem in der ersten Halbzeit.".Tobias Weis zeigte sich nach dem Abpfiff vor allem froh, nach der intensiven Woche einen Trainingsfreien Tag in Aussicht zu haben."Wir haben uns rein gehängt, trotz der schweren Beine. Jetzt sind wir alle froh erst mal einen Tag Pause zu haben und wollen nächste Woche wieder voll Gas geben."

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SV Stadelhofen- TSG 1899 Hoffenheim (0:3)

TSG:Casteels – Thesker, Johnson, Vorsah, Schröck - Babel (Sassi, 61.), Weis, Firmino, Fotheringham, Gyau - Gregoritsch (Schipplock, 61.)

Tore:0:1 Gyau (50.), 0:2 Sassi (65.), 0:3 Schipplock (85.)

Zuschauer:1.500

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