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21.11.2012

Eren Derdiyok: „Bei diesem Kracher möchte ich dabei sein!“

Am Sonntag wird Bayer 04 Leverkusen in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena zu Gast sein. Für Hoffenheims Eren Derdiyok bedeutet das ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Wir haben den Schweizer gefragt, mit welchen Erwartungen er auf das Spiel voraus blickt und wie es um seine Gesundheit steht.

Eren, gestern warst du beim Testspiel gegen den FC Astoria Walldorf im Einsatz, musstest aber verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Was war los, wie geht es dir und wie stehen die Chancen auf einen Einsatz am Sonntag?

Mir ging es die letzten Tage im besser, gestern Abend sollte eine Art Belastungstest für Sonntag werden. Leider wurden die Schmerzen wieder stärker, deshalb bin ich sicherheitshalber raus, die Auswechselung war eine Vorsichtsmaßnahme. Heute hatte ich bereits eine intensive Behandlung und hoffe, dass ich schon morgen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und am Sonntag auch wieder spielen kann. Für mich persönlich ist die Partie natürlich ein Kracher, da möchte ich unbedingt dabei sein.

Du sprichst es bereits an, es geht gegen deinen Ex-Verein. Wie empfindet man vor so einem besonderen Spiel?

Man bereitet sich auf jedes Bundesligaspiel gut vor und ist immer motiviert, aber sicher ist es trotzdem etwas Besonderes, auf alte Freunde und Mannschaftskameraden zu treffen. Nicht nur für mich persönlich, vor allem auch für den Verein ist es wichtig am Sonntag zu punkten, wir müssen uns optimal auf das Spiel vorbereiten.

Kannst du uns als Leverkusen-Experte eine Einschätzung zum Gegner geben?

Sie haben ihr Spielsystem geändert, stehen sehr kompakt und lassen nur wenig zu. Auch die Offensive ist gut drauf, die Mannschaft verteidigt gemeinsam und kontert dann. Das System passt sehr gut zur Mannschaft. Sie haben sich stabilisiert und es wird enorm schwer werden gegen sie.

Wie siehst du das Spiel im Hinblick auf die Tabellensituation der TSG?

Wir hatten bereits gegen Wolfsburg die Chance, Big Points zu sammeln und den Abstand nach unten zu vergrößern, diese haben wir nicht genutzt. Spätestens jetzt müssen wir punkten: Einerseits um den Anschluss nach oben zu wahren, andererseits aber auch, um den Abstand nach unten zu vergrößern. Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen, müssen aber dran bleiben.

Am vergangenen Sonntag hast du dein erstes Tor für die TSG gemacht, pusht das das Selbstvertrauen?

Das Tor war eine Frage der Zeit. Ich war in der Vorbereitung gut drauf, dann kam der verpatzte Saisonauftakt. Da habe ich persönlich nicht meine Leistung gebracht, genauso wie wir als Mannschaft nicht gut gespielt haben. Der Trainer hat dann auf einigen Positionen gewechselt, danach lief es besser - da ist es klar, dass mit dieser Formation weiter gespielt wird. Aber ich bin dran geblieben und kämpfe weiter, um meinen Platz in der Startformation wieder zu bekommen. Auf diesem Weg gibt ein Tor natürlich auch Selbstvertrauen, das ist gut für mich – und den Verein.

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